Versumpft und verirrt: Odyssee eines Pizzaboten

Eigentlich wollte ein Pizzabote aus Ludwigshafen nur seine Lieferung ins nahe Frankenthal bringen, doch was er dann erlebte, glich einer Odyssee.

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Kurz vor dem Ziel musste der 22-Jährige am Sonntagabend stoppen, weil die Bundesstraße wegen einer Fahrbahnsanierung gesperrt war. Er habe sich dann an den Lichtern orientieren wollen und sei auf einem Feldweg weitergefahren, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Doch dann blieb der Wagen im Matsch stecken. Weil der Akku seines Handys leer war, konnte der Mann keine Hilfe rufen. Also machte er sich mit der Pizza zu Fuß auf den Weg.

"Allerdings verlief er sich und irrte auf den Feldern umher", berichtete die Polizei. Schließlich erreichte er den nahen Frankenthaler Stadtteil Studernheim, wo er an einer unbesetzten Tankstelle über einen Notrufknopf einen Sicherheitsdienst alarmiere, der die Polizei verständigte. Da die Pizza kalt und die Bergung seines Fahrzeuges zu dieser Zeit nicht möglich war, wurde der am Boden zerstörte Pizzabote zu seinem Chef gebracht. "Eine Fahrt, die er so schnell nicht vergessen wird...", hieß es im Polizeibericht.


dpa
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