Veronica Ferse: Komik auf hohem Niveau

Veronica Ferse: Komik auf hohem Niveau
Veronica Ferres © Cover Media

Veronica Ferres (50) fand es reizvoll, eine Spießerrolle zu übernehmen.

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'Der König von Deutschland'

Zusammen mit Olli Dittrich (58, 'Der Wixxer') spielt die Schauspielerin ('Saphirblau') heute in der ZDF-Gesellschaftssatire 'König von Deutschland' das Durchschnittsehepaar Müller. Die Rolle der biederen Normalo-Ehefrau ist eine ganz untypische Besetzung für Veronica Ferres. Bei den Dreharbeiten hatte die Power-Blondine aber jede Menge Spaß: "Diese Verwandlung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist nicht normal, mich als typisch deutsche Durchschnittfrau zu besetzen. Dieser Gegensatz hat für mich einen besonderen Reiz ausgemacht, und ich habe die Kostümproben genossen. Ich bekam eine Perücke, mir wurden Falten und gräuliche Gesichtsfarbe geschminkt, und wir haben besonders hässliche Strickwesten herausgesucht. Aber auch Olli Dittrich war mit seinem Bäuchlein recht mutig. Das ist Komik auf hohem Niveau", erklärte sie begeistert im 'Bild'-Interview.

Doch auch Frau Ferres kennt trotz Star-Status ein normales Alltagsleben. Als Ehefrau und Mutter steht sie früh als erstes auf, bereitet das Frühstück vor, fährt mit dem Fahrrad zum Einkaufen und bringt die Kleidung in die Wäscherei. "Die Strukturen des Alltags geben einem Leben Sicherheit. Das darf man nicht vergessen und das ist wichtig", sagte sie dazu. Dennoch sei laut der Schauspielerin ein strukturierter Alltag nicht mit Spießigkeit gleichzusetzen: "Für mich ist jemand spießig, wenn er intolerant ist und Angst vor Veränderungen hat."

Dass die Leinwandgrazie alles andere als spießig ist, beweist sie seit vielen Jahren immer wieder. Dazu zählt auch, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Was die anderen dann denken, ist Veronica Ferres dabei herzlich egal, wie sie gegenüber 'dpa' erklärte: "Ich bin ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit eigener Meinung, mit eigenen Visionen und mit einem Freiheitsdrang, und ich sage immer, was ich denke, und deshalb mögen mich viele nicht. Das ist mir aber Wurscht, wie der Bayer so schön sagt."

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