Veronica Ferres: Vor Kameras zu knutschen ist schwer

Veronica Ferres
Veronica Ferres © Cover Media

Veronica Ferres (49) findet nichts Romantisches daran, einen Kollegen vor der Kamera zu küssen.

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Null Romantik

Die Fernseh-Lady ('Klimt') verliebt sich in der Komödie 'Die Staatsaffäre' auf Sat.1 als Bundeskanzlerin in Frankreichs Präsidenten, der von Kollege Philippe Caroit (54, 'Je pense à vous') dargestellt wird. Die gemeinsamen Knutsch-Szenen dürfe man sich allerdings nicht allzu romantisch vorstellen. "Nicht wirklich, das ist beim Drehen sehr technisch. Und musste 20-mal wiederholt werden. Mit verschiedenen Brennweiten und diversen Einstellungen", erklärte die Powerfrau gegenüber 'Bild', musste aber gestehen, dass es kein schlimmer Job war - bei einem attraktiven Mann wie ihrem Co-Star. "Nein, ist es nicht, wenn der andere gut aussieht und gut riecht wie Philippe! Dann kann das sogar relativ angenehm sein. Aber Küsse vor der Kamera haben rein gar nichts mit Romantik zu tun. Es ist harte Arbeit, bis es nach echter Leidenschaft aussieht."

Klar, dass sich deshalb auch Veronicas Verlobter, der Unternehmer Carsten Maschmeyer (55) keine Sorgen machen musste, dass seine Herzdame einen anderen knutschte. "Nein, er ist frei von solchen Gefühlen. Es gibt ja auch keinen Grund für Eifersucht", bekräftigte die Darstellerin und schob noch ein süßes Kompliment hinterher: "Ich habe meinen Traumpartner hinter der Kamera längst gefunden!"

Vor der Kamera verkörpert sie heute Abend die Bundeskanzlerin Anna Bremer - nicht etwa Angela Merkel. "Eines muss ich von Anfang an klarstellen: Ich spiele nicht Angela Merkel, sondern eine beliebige deutsche Bundeskanzlerin", erklärte die Schauspielerin im Gespräch mit 'rp-online.de' und fuhr fort: "Aber natürlich steckt viel von ihr drin. Ich habe mich bei YouTube mit Videos ihrer Reden auf die Rolle vorbereitet und sie während der Drehzeit auch noch mal persönlich getroffen. Aber ich habe mich auch von anderen Politikern und ehemaligen Kanzlern inspirieren lassen." Übrigens lernte Veronica Ferres die Kanzlerin schon vor ein paar Jahren kennen. "Ich habe Angela Merkel zum ersten Mal vor einigen Jahren kennengelernt, als sie mich und andere Künstler ins Kanzleramt zum Abendessen eingeladen hatte. Ich saß ihr gegenüber und stellte ihr einige Fragen. Zum Beispiel, was ihre Hobbys sind und wie sie entspannt. Darauf antwortete sie: kochen. Das fand ich sehr sympathisch und menschlich", schwärmte Veronica Ferres und ergänzte ehrfürchtig: "Sie ist die mächtigste Frau der Welt und immens gefordert, doch sie ist innerlich nicht hart geworden in dieser Männerwelt, in der sie sich durchsetzen muss. Ich bewundere an Angela Merkel, dass sie ihre Weiblichkeit nicht verloren hat."

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