Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer helfen aktiv

Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer helfen aktiv
Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer © Cover Media

Veronica Ferres (50) und Carsten Maschmeyer (56) freuen sich, dass sie in der Flüchtlingskrise "einen kleinen Beitrag leisten konnten".

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Schutz für Flüchtlinge

Wie schon Sängerin Sarah Connor (35, 'Wie schön du bist') wollten die Schauspielerin ('Rubinrot') und ihr Ehemann nicht einfach nur zusehen, wie vor dem Krieg geflohene Menschen nach Deutschland kommen, sondern aktiv helfen. Deswegen beschlossen die beiden, zwei Flüchtlingsfamilien aus Syrien in ihrem Haus in Hannover aufzunehmen.

"Diese Erfahrung war unendlich kostbar, weil sie uns geholfen hat, zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben", betonte Maschmeyer jetzt im Interview mit der 'Bild'-Zeitung, während seine Frau unterstrich: "Wer selbst gehört und gesehen hat, was diese Flüchtlinge erlebt haben, der wird sehr bescheiden und dankbar für das Leben, das wir Deutsche hier in unserem Land in Sicherheit und mit seinen großartigen Chancen führen dürfen."

Vor zehn Wochen zogen die beiden Familien in das Haus des Glamour-Paares, man teilte sich das Wohnzimmer und die Küche. Eine Familie hat inzwischen eine eigene Wohnung gefunden, die zweite wird auch bald andernorts unterkommen. "Von Beginn an haben wir klargestellt: Wir bieten keinen Ferienaufenthalt oder eine Wohlfühloase. Es ist nur für eine begrenzte Zeit des Übergangs. Wir haben für alle erforderlichen Integrationsmaßnahmen gesorgt. Die Kinder gehen in die Schule und die Eltern - ein Vater ist Lehrer, der andere hatte in Syrien einen Souvenir-Shop - bekommen Umschulungsunterricht", erzählte Maschmeyer weiter.

Der Geschäftsmann ist froh, geholfen zu haben. "Das schönste Gefühl für uns ist nicht die Dankbarkeit, die wir erfahren durften, sondern dass wir einen kleinen Beitrag leisten konnten, um diesen Menschen zu helfen, sich in ihrer neuen Heimat Deutschland erfolgreich zu integrieren. So können sie zukünftig auf eigenen Beinen stehen."

Dass Carsten Maschmeyer und Veronica Ferres ihre Hilfe jetzt öffentlich gemacht haben, hat den gleichen Grund wie bei Sarah Connor im Oktober: Die Menschen seien darauf aufmerksam geworden, deswegen ging das Paar an die Öffentlichkeit. Sarah hatte in einem Beitrag für die 'Zeit' geschrieben: "Ich hatte nicht vor, diese Geschichte öffentlich zu machen. Doch Boulevardmedien haben es nun getan. Sie haben vor unserem Haus heimlich Fotos gemacht und die Nachbarn befragt. Normalerweise ignoriere ich diese Medien, diesmal aber kann ich es nicht. Eine syrische Familie, die hier auf Sicherheit und Ruhe hofft, wird in die Öffentlichkeit gezerrt. Um sie und auch meine Familie vor Spekulationen, Gerüchten und womöglich auch Anfeindungen zu schützen, erzähle ich unsere Geschichte selbst, verbunden mit der Bitte, die Privatsphäre unserer Gastfamilie zu respektieren."

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