Verona Pooth kauft sich frei

Verona Pooth kauft sich frei
© dpa, Jörg Carstensen

120.000 Euro an Insolvenzverwalter

In wenigen Tagen hätte Verona Pooth vor dem Landgericht Düsseldorf aussagen und ihre Rolle im Finanz-Fiasko von Ehemann Franjo erklären müssen. Jetzt zahlte Verona ganz überraschend satte 120.000 Euro und ersparte sich somit einen Auftritt vor Gericht. Mit der Zahlung sei der geplante Gerichtstermin am 17. August gestrichen, sagte ihr Anwalt Markus Lehmkühler.

- Anzeige -

2008 war Franjo Pooths Elektronikfirma 'Maxfield' mit 19 Millionen Euro Schulden in Konkurs gegangen. Bei der Durchsicht der 'Maxfield'-Unterlagen stieß Insolvenzverwalter Michael Bremen auf Kosten in Höhe von 90.000 Euro, die Verona für ihre Bodyguards über die Firma ihres Mannes abgerechnet hatte. Daraufhin hatte der Insolvenzverwalter die Werbe-Ikone auf 137.000 Euro verklagt.

Verona Pooth kauft sich frei
© dpa, A3912 Marcus Brandt

Verona war nach eigenen Angaben davon ausgegangen, dass die Kosten über Franjo und nicht über dessen Firma abgerechnet wurden. "Für mich ist es selbstverständlich, nach Prüfung durch meinen Anwalt, der Forderung nachzukommen. Ich betone noch einmal ausdrücklich, zu keinem Zeitpunkt mit der Maxfield GmbH etwas zu tun gehabt zu haben", wird Verona Pooth zitiert.

Fotos: dpa

— ANZEIGE —