Veganes Weihnachten: Drei leckere Alternativen zum Festtagsbraten

Veganes Weihnachten: Drei leckere Alternativen zum Festtagsbraten
Bei Schauspielerin Zooey Deschanel (l.) kommt definitiv kein klassischer Braten auf den Tisch: Sie ist bekennende Veganerin © instagram.com/zooeydeschanel, SpotOn

Von Nuss bis Maronen

Der vegane Trend hält sich hartnäckig. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über ihre Ernährung und wollen auf tierische Produkte verzichten. Auch Promis wie Zooey Deschanel (36), Miley Cyrus (24) oder Anne Menden (31) schwören auf die vegane Ernährung. Doch wenn die Weihnachtszeit ansteht, wird so mancher schwach. Schließlich gehört der Braten bei vielen genauso zum Fest, wie der Weihnachtsbaum. Aber muss das wirklich sein? Nein! Hier finden Sie drei leckere Alternativen, mit denen Sie leicht auf Tierprodukte verzichten und trotzdem einen Festtagsbraten genießen können.

1. Der Nuss-Braten

Diese fleischlose Variante lässt sich ohne großen Aufwand und in weniger als 30 Minuten zubereiten. Der vegane Star-Koch Björn Moschinski ("Vegan quick & easy: Über 60 Blitzrezepte") hat dem Magazin "Fem" eines seiner Rezepte verraten.

Zutaten: 70 Gramm Soja Granulat, 50 Gramm Haselnüsse, 25 Gramm Walnüsse, 75 Milliliter Wasser, 10 Gramm vegane Butter, 30 Gramm Karotten, 20 Gramm Zwiebeln, 20 Gramm weißes, getrocknetes Brot, 10 Milliliter Sojasahne, 15 Gramm Senf, 10 Gramm Tomatenmark, 6 Gramm Seitanpulver, 1 Messerspitze Guarkernmehl, 2 Esslöffel gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Zubereitung: Soja in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten quellen lassen. Die vegane Butter in der Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel und Karotten (beides in feinen Würfeln) anbraten. Dann die gehackten Nüsse, Salz und Pfeffer dazugeben. Nach drei bis fünf Minuten den Inhalt der Pfanne vollständig zum Soja geben. Das trockene Brot, die Sojasahne, das Tomatenmark und den Senf zur Masse geben und alles kräftig durchkneten. Anschließend das Guarkernmehl und das Seitanpulver hinzufügen, erneut kneten und nach Belieben mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Den geformten Nuss-Braten erst in einer Pfanne von allen Seiten braun anbraten und dann bei 180 Grad für 15 Minuten im Ofen backen.

2. Der Maronen-Braten

Wer es etwas exotischer mag, der setzt auf die Maronen-Alternative. Dieser Braten lässt sich ebenfalls in Kürze zubereiten und wird am besten mit Preiselbeersauce serviert.

Die Zutaten: 4 Esslöffel Öl, 1 Knoblauchzehe, 25 Gramm Margarine, 1 Kilogramm Maronen, 2 Esslöffel gehackte Petersilie, 2 Sellerie-Stangen, 0,25 Tasse Semmelbrösel, 2 Esslöffel Zitronensaft, 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung: Die Maronen weich kochen und schälen. Dann die kleingehackte Zwiebel und Sellerie in der Margarine dünsten und anschließend mit den Maronen in eine Schüssel geben. Die Masse zerdrücken, Petersilie, Zitronensaft und die gepresste Knoblauchzehe unterheben sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Die durchgeknetete Masse in Form bringen und in den Semmelbröseln wälzen. Anschließend mit Öl beträufeln und bei 200 Grad für 45 Minuten im Ofen backen.

3. Der Okara-Braten

Die dritte Alternative lässt sich schon in zehn Minuten zubereiten und geht ganz einfach. Die Hauptzutat Okara ist ein geschmacksneutrales Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Sojamilch gewonnen wird. Je nach Belieben kann man bei diesem Braten mit unterschiedlichem Gemüse experimentieren. Ein Mitglied der Koch-Community "chefkoch.de" empfiehlt diese Variante.

Die Zutaten: 300 Gramm Okara, 150 Gramm geschrotetes Getreide, 250 Gramm Gemüse (Mais, Erbsen), 4 Esslöffel Sojamehl, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Chilipulver, nach Belieben Knoblauch/Zwiebel

Die Zubereitung: Zunächst das Getreide in der Gemüsebrühe garen. Gegebenenfalls abtropfen lassen und anschließend mit dem Okara und dem Gemüse vermengen. Das Sojamehl, Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver dazugeben und die Masse kneten. Wer möchte, kann etwas gedünsteten Knoblauch oder Zwiebeln dazugeben. Die Okara-Masse dann in zwei Braten formen und bei 175 Grad für 40 Minuten abgedeckt garen lassen. Anschließend die Abdeckung entfernen und für weitere zehn Minuten bei etwas höherer Temperatur bräunen lassen.

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