Vanessa Mai über Helene Fischer, Andrea Berg und ihren Job als DSDS-Jurorin

Vanessa Mai: "Es wäre falsch, Helene Fischer zu kopieren"
Vanessa Mai ist das Sinnbild des modernen Schlagers © Sandra Ludewig

Echo-Gewinnerin Vanessa Mai (23) ist momentan eine der gefragtesten deutschen Künstlerinnen. Am Freitagabend präsentierte sie bei "Let's Dance" einen Song aus ihrem neuen Album "Für dich". Am Samstag ging sie wieder ihrem Job als Jurorin von "Deutschland sucht den Superstar" nach. Und nebenbei ist sie noch mit Florian Silbereisen auf der "Das Beste der Feste"-Tour. Dort könne sie "unglaublich viele Erfahrungen für meine eigene Tour im Herbst mitnehmen", erklärt Mai im Interview mit spot on news und spricht zudem über Vergleiche mit Vorbild Helene Fischer und Schwiegermutter in spe Andrea Berg.

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Interview mit der Sängerin

 

Vanessa, Sie wurden gleich zu Beginn Ihrer Karriere mit Helene Fischer verglichen und werden das auch heute noch. Nervt das?

 

Mai: Der Vergleich war natürlich wahnsinnig hoch gegriffen, eine Helene ist eine ganz andere Dimension. Auf der einen Seite ist das natürlich eine Ehre und freut mich, aber auf der anderen Seite möchte ich meinen eigenen Weg gehen. Ich bin fast zehn Jahre jünger und wieder eine neue Generation. Aber ich glaube so langsam werde ich als eigenständige Künstlerin wahrgenommen und werde nicht mehr so sehr verglichen.

 

Sie verspüren also keinen Druck, ähnlich erfolgreich wie Helene Fischer werden zu müssen?

 

Mai: Natürlich träume ich davon, mal in genauso großen Hallen Konzerte spielen zu können. Aber ich bin sehr froh, dass ich in den vergangenen sieben Monaten meinen eigenen Weg gegangen bin. Und der war doch auch irgendwie recht erfolgreich. Deshalb habe ich nicht mehr den großen Druck und muss mich auch nicht mehr mit Helene vergleichen.

 

Sie haben sich also selbst mal mit ihr verglichen?

 

Mai: Ich bin ein Fan von Helene. Ich habe mir ihre Musik immer wieder angehört, ich habe ihre Konzerte gesehen. Aber es wäre der falsche Weg, einfach den Erfolg von Helene zu kopieren, denn eine Helene gibt es ja schon. Ich wollte mein eigenes Ding machen. Und das hat nun auch gut funktioniert. Ich fühle mich mittlerweile echt angekommen.

 

Ihr Verlobter, Andreas, ist der Stiefsohn von Schlager-Star Andrea Berg. Sehen Sie in ihr eine Konkurrentin?

 

Mai: Andrea eine Konkurrentin? Andrea Berg ist die erfolgreichste deutsche Sängerin überhaupt, Andrea ist schon seit 25 Jahren ganz oben. Es wäre vermessen, sich mit ihr zu vergleichen.

 

Holen Sie sich von Andrea Berg Tipps?

 

Mai: Nein, wir sind beide sehr viel unterwegs und haben deshalb nur sehr wenig Zeit miteinander und in der wenigen Zeit sprechen wir dann Nullkommanull über die Arbeit. Dann ist wirklich Abschalten und Genießen angesagt. Wenn wir uns treffen, ist das wirklich total unspektakulär (lacht).

 

Sie sitzen in der Jury von "DSDS" und müssen teilweise Leute beurteilen, die älter sind als Sie. Fällt Ihnen das leicht?

 

Mai: Ich hatte am Anfang auch die Angst, ob ich überhaupt ernst genommen werde, weil ich noch so jung bin. Das ist genau der Grund, warum ich mir für die Zusage sehr viel Zeit gelassen habe. Aber ich bin sehr froh, dass ich diese Entscheidung so getroffen habe, weil das eine riesen Erfahrung für mich ist. Ich bin an "DSDS" echt gewachsen. Natürlich war das am Anfang eine Herausforderung. Aber selbst wenn da ältere Kandidaten vor mir stehen, ich bin schon eine ganze Weile lang ein Teil des Showbiz und kann diese Erfahrung weitergeben. Das hat auch gut funktioniert; die Kandidaten waren sehr dankbar.

 

Sie sind im Umgang mit den Kandidaten auch immer sehr freundlich. Das kennt man von "DSDS" auch anders.

 

Mai: Mir war das immer sehr wichtig, dass ich mit den Kandidaten respektvoll umgehe. Ich nehme die dann auch lieber mal in den Arm als draufzuhauen. Natürlich ist das eine Unterhaltungsshow und jeder weiß, wie "DSDS" läuft. Aber trotzdem wollte ich nie beleidigend sein. Und ich glaube auf diesem Weg bin ich mir treu geblieben.

spot on news

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