Hollywood Blog by Jessica Mazur

US weekly feierte 'ne Party: Pflichttermin für Promis

US weekly feierte 'ne Party: Pflichttermin für Promis
US weekly feierte 'ne Party: Pflichttermin für Promis

von Jessica Mazur

Ich war am vergangenen Wochenende auf der Hot Hollywood Party des US weekly-Magazins. Die Party findet einmal jährlich statt und kürt die angeblich stylischsten Hollywood-People. In diesem Jahr fand das Ganze im Beso statt, dem neuen Restaurant von Eva Longoria, das vor gut einem Monat eröffnet wurde. Dass es sich bei der Location um ein Restaurant handelt, konnte man allerdings nur erahnen, da der Laden, bis auf ein paar Tische am Rand, komplett leer geräumt war, damit die Gäste tanzen konnten.

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Was allerdings nicht wirklich passierte, denn um ehrlich zu sein, auch wenn solche hippen Hollywood Partys natürlich immer echt nett sind, das Essen und Trinken vom Feinsten und die Location meistens the hottest spot in town ist, hält sich die Stimmung auf derartigen Veranstaltungen meistens sehr in Grenzen Das liegt daran, dass diese Partys für Celebrities natürlich in erster Linie Arbeit bedeuten. Draußen auf dem Red Carpet und vereinzelt auch drinnen wimmelt es von Fotografen und Reportern, so dass der Promi immer auf der Hut sein muss, sich von seinem besten Licht zu präsentieren. Interessant ist es aber zu sehen, wie unterschiedlich sich die Stars dabei verhalten, je nachdem wie bekannt sie bereits sind...

Der größte Name auf der Party war ohne Frage Heidi Klum, die von der US weekly in diesem Jahr zur Stilikone gekürt wurde und so natürlich verpflichtet war, auf der Party aufzukreuzen. Heidi kam, flanierte über den Teppich, stand den Reportern dort brav Rede und Antwort, ließ sich dann kurz auf der Party blicken und schwupps, war sie auch schon wieder verschwunden. Ein gemütlicher Abend mit Seal und den Kids vorm Fernseher klang wohl weitaus attraktiver...

Während Heidi also froh ist, wenn die Presse sie in Ruhe lässt, gibt es viele andere Promis, die über jede Berichterstattung dankbar sind, und manche lassen sich dafür sogar etwas Besonderes einfallen. An einem Tisch saß zum Beispiel die Sängerin und Schauspielerin Christina Milian. Ihr Problem: kein Mensch nahm von ihr Notiz. Da holte sie demonstrativ Nagellack aus ihrer Tasche und fing mitten auf der Party an, sich die Nägel zu lackieren. Warum? Keine Ahnung, aber es funktionierte. Sofort positionierten sich die Fotografen um ihren Tisch und knipsten eifrig die Lackierarbeiten. Mit ein bisschen Glück erscheint das Foto nächste Woche in einem Magazin... Auftrag erledigt!

Der Coolste auf der Party war Gerard Butler. Der kam mit ein paar Buddies, schnappte sich einen der Tische und machte sich locker. Binnen weniger Minuten war der Tisch mit flirtwilligen jungen Damen umzingelt, und Butler strahlte wie ein Honigkuchenpferd. An den Gerüchten, er hätte sich auf eine feste Beziehung mit Cameron Diaz eingelassen, scheint also tatsächlich nicht viel dran zu sein...;-)

Und die Uncoolste? Ohne Frage Rumer Willis. Rumer posierte gerade auf dem Teppich, als ich ankam, wo ich sie fast nicht erkannt hätte, da von ihrem Kopf lange schwarze Hair-Extensions hingen. Irgendwie scheint die Dame noch nicht ganz entschieden zu haben, was sie mit ihrem Haupthaar anfangen will... Auf der Party selber habe ich Miss Willis dann allerdings nicht mehr gesehen, und einen Tag später habe ich auch gelesen warum: Sie wurde nicht rein gelassen! Weil Rumer erst 19 Jahre alt ist, hat der Türsteher sie wieder nach Hause geschickt. Unter den Augen von circa 20 Fotografen und zehn Kamerateams... Autsch, das ist natürlich peinlich... Da sieht man es mal wieder: der Übergang von HOT zu NOT ist in Hollywood fließend...;-)  Es kann in dieser Stadt also auch durchaus Vorteile haben, Nicht-Promi zu sein. Denn dann ist eine Party wenigstens einfach nur eine Party...;-)

Viele Grüße aus Lalaland.

Eure Jessica Mazur

 

US weekly feierte 'ne Party: Pflichttermin für Promis
© Bild: Jessica Mazur