US-Schauspielerin Jill Clayburgh ist tot

US-Schauspielerin Jill Clayburgh ist tot
© Jody Cortes / WENN, JC1

Sie litt an Leukämie

Jill Clayburgh, die jahrelang die Mutter von Serienanwältin 'Ally McBeal' gespielt hat, ist tot. Die Schauspielerin starb am 5. November im Kreise ihrer Familie in Lakeville nördlich ihrer Geburtsstadt New York an Leukämie, wie amerikanische Medien berichteten. Sie wurde 66 Jahre alt.

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Clayburgh war als Studentin eher zufällig zum Theaterspielen gekommen und hatte bald Talent bewiesen. Ende der sechziger Jahre arbeitete sie mit zwei jungen Männern zusammen, die damals noch kaum jemand kannte: Erst mit Robert De Niro, dann mit Al Pacino. Ihr internationaler Durchbruch kam 1978 mit 'Eine entheiratete Frau', in der sie eine Geschiedene spielt, die plötzlich ihr Leben allein in den Griff bekommen muss. Dafür wurde sie für den Oscar nominiert, ein zweites Mal ein Jahr später für ihre Rolle in der Komödie 'Auf ein Neues'.

US-Schauspielerin Jill Clayburgh ist tot
© WENN.com, PF1

Zu Beginn der 1990er Jahre trat sie verstärkt im US-amerikanischen Fernsehen in Erscheinung, darunter als Mutter von Serienheldin Ally McBeal (1999-2001) sowie als unglückliche Patientin in der Serie 'Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis', wofür sie eine Emmy-Nominierung erhielt.

Clayburgh litt seit zwei Jahrzehnten unter Leukämie. Ihre Tochter Lily Rabe ('Mona Lisas Lächeln') wurde ebenfalls Schauspielerin. Im Sommer 2010 spielte sie in New York in Shakespeares 'Kaufmann von Venedig'. Ihr Partner: Wieder Al Pacino.

Fotos: WENN

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