Hollywood Blog by Jessica Mazur

Unvorteilhafte Paparazzi-Fotos: So reagiert Reality-Star Jess Wright auf Figur-Diss

Unvorteilhafte Paparazzi-Fotos: So reagiert Jess Wright auf Figur-Diss
Jess Wright präsentiert sich bei Instagram gerne sexy.

Reality-Star Jess Wright wehrt sich: "So sehe ich nicht aus!"

Jessica Wright ist ein englischer Reality-Star und mit über einer Million Instagram-Follower auch durchaus erfolgreich in den sozialen Netzwerken. Nicht zuletzt auch, weil die 30-Jährige ihre Fans gerne mit sexy Pics aus ihrem “Alltag” versorgt. Mal postet sie ein Foto von sich immer super knappen Minikleid, beim nächsten Mal ein Belfie (Butt Selfie) vorm Spiegel im Badeanzug. Passend zu ihrer Zeigefreudigkeit lautet ihr Tagline-Motto deshalb auch „Life is Beautiful – Take a Picture“ („Das Leben ist schön, mach ein Foto“). Nur wenn andere die Fotos machen, ist Jessica Wright nicht immer erfreut.

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Im Moment urlaubt die Engländerin nämlich gerade hier bei uns in LA. Die Stadt der Engel UND der Paparazzi. Und Letztere waren auch zur Stelle, als sich Wright vor ein paar Tagen im knappen Bikini am Hotelpool sonnte. Eigentlich ein gutes Zeichen für Jessica, denn bei den ganzen Hollywoodstars und B-List-Promis in Los Angeles, muss man es als Reality-Star aus England erstmal schaffen, dass die Paparazzi sich für einen interessieren. Schließlich will Wright, wie es heißt, ihre Karriere auch international ankurbeln.

Doch mit den Fotos, die dabei entstanden und kurze Zeit später in der Boulevardpresse auftauchten, ist sie so gar nicht zufrieden. Der Grund: die Pics sind „unvorteilhaft“ und „schlimm“. Findet zumindest Jessica Wright. Man könnte auch sagen, sie zeigen einen ganz normalen Frauenkörper: ein paar Röllchen am Bauch, ein paar Dellen an den Oberschenkeln... Da dauerte es natürlich nicht lange, bis die Internet-Trolle aus ihren Löchern krochen, um die Unterschiede zwischen diesen und den sonstigen Fotos zu unterstreichen.

Mit blumigen Kommentaren, wie „Sie hat sich wirklich gehen lassen.“, „Was zur Hölle ist denn mit der passiert?“ oder auch „Wow, was für ein Unterschied ohne das gute, alte Photoshop.“ Das Bodyshaming ging soweit, dass Jessica Wright sich gezwungen fühlte, ein neues Bikini-Video von sich ins Netz stellen, um ihren Körper etwas vorteilhafter zu präsentieren. Sie sagt: „Bodyshaming gibt es wirklich. Diese Fotos verletzten mich nicht nur, ich finde auch, dass sie mich und wie ich aussehe, nicht wirklich repräsentieren.“ Und sie sagt: „Ich bin im Urlaub. Ich habe viel geschlemmt, hatte mehr Wein als sonst, habe tolle Leute kennengelernt und würde nichts davon ändern wollen. (...) Ich bin auf keinen Fall fett. Ich trage Kleidergröße 38, trotzdem wird mein Körper verurteilt, weil ich Gewicht zugenommen habe.“ Sie sagt, dass sei eine Message, die sie nicht an junge Mädchen weitergeben möchte.

Hm, klingt ja alles schön und gut. Aber irgendwie hätte das Statement sicher mehr Wirkung gehabt, wenn Wright sich nicht umgehend gezwungen gefühlt hätte, sich im „besseren Licht“ zu präsentieren, sondern stattdessen einfach gesagt hätte: „Ja, das bin ich. So what? Wer ohne Delle ist, werfe den ersten Stein.“

Denn so richtig funktioniert Body Shaming ja eigentlich nur, wenn man sich auch wirklich schämt, oder?

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur