'Unsere Mütter, unsere Väter' mit Emmy geehrt

'Unsere Mütter, unsere Väter'
'Unsere Mütter, unsere Väter' © Cover Media

'Unsere Mütter, unsere Väter' wurde in den USA als bester Mehrteiler mit einem International Emmy ausgezeichnet.

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Als beste Mini-Serie

Im März 2013 feierte der ZDF-Dreiteiler, in dem unter anderem Tom Schilling (32), Volker Bruch (34) und Christiane Paul (40) zu sehen sind, TV-Premiere in Deutschland, danach ging es raus in die Welt. In der Nacht zum Dienstag [25. November] wurde das Drama, das die Geschichten von fünf jungen Deutschen während des Zweiten Weltkriegs erzählt, nun mit einem International Emmy in der Kategorie TV-Film/Miniserie ausgezeichnet - ein Erfolg und eine Überraschung gleichermaßen, denn der Mehrteiler hatte in den vergangenen Monaten nicht nur für Begeisterung, sondern auch für viel Kritik gesorgt. Dem Streifen wurde vorgeworfen, er stelle die Deutschen eher als Opfer, denn als Täter dar.

Trotzdem konnte sich 'Unsere Mütter, unsere Väter' gestern im Ballsaal des New York Hilton in der Königsdisziplin durchsetzen und ließ seine Mitbewerber hinter sich: 'Alexander and other heroes' aus Brasilien, 'An Adventure in Space and Time' aus Großbritannien und 'Radio' aus Japan hatten das Nachsehen.

Die SWR/Arte-Dokumentation 'Wagnerwahn - Mythos und Machenschaften des Richard Wagner', die als zweite Deutsche Emmy-Hoffnung ins Rennen gestartet war, ging allerdings leer aus. Stattdessen wurde in der Kategorie Arts Programming die kanadische Produktion 'The Exhibition' geehrt.

Als beste Schauspielerin wurde die Niederländerin Bianca Krijgsman für ihre Rolle in 'De Nieuwe Wereld' belohnt, als bester Schauspieler ging der britische Star Stephen Dillane aus 'The Tunnel' nach Hause.

Der International Emmy wird einmal im Jahr für herausragende TV-Leistungen aus aller Welt vergeben. Englischsprachige Programme aus den USA werden dabei allerdings nicht berücksichtigt, da diese dann bei den Primetime Emmy Awards geehrt werden.

Cover Media

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