"Unsere größte Schwäche? Mädchen!"

Big Time Rush im exklusiven Interview
Die Boyband Big Time Rush im exklusiven Interview © Jose Perez / Splash News

Big Time Rush im exklusiven Interview

Wenn Teenies in Ohnmacht fallen, völlig in Tränen aufgelöst sind und dabei unverständliche Dinge grölen - dann könnte der Grund ‚Big Time Rush’ heißen. Die Boyband, bestehend aus Logan Henderson, Carlos Pena, Kendall Schmidt und James Maslow, sorgt in Amerika bereits für regelmäßigen Kreischalarm und will jetzt auch in Deutschland durchstarten. Leider lag James mit Grippe flach, aber der Rest der Band hat uns in einem exklusiven Interview verraten, ob sie einen Fan daten würden, warum Carlos Angst vor Ketchup hat und wie es kommt, dass sie bei schönen Mädchen plötzlich ganz schüchtern werden.

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Von Christina Rings

Für alle Leute da draußen, die euch noch nicht kennen: Stellt doch mal die Person vor, die rechts von euch sitzt.

Kendall: Rechts von mir sitzt Carlos, the man!

Carlos: Neben mir ist Logan Henderson, ein verrückter cooler Typ.

Logan: Neben mir sitzt du – und du bist ziemlich hübsch (lacht) - also da drüben sitzt Kendall, ja und wir sind beste Freunde und haben eine tolle Zeit in Deutschland.

Ihr kommt gerade von einer Autogrammstunde – wie war das?

Kendall: Wir sind immer noch nicht daran gewöhnt, dass Leute kommen und uns sehen wollen – so weit weg von zuhause. Wir haben eine große Fanbase in Amerika, aber wissen auch, wie großartig die Fans in Europa sind. Heute haben wir 600 Autogramme gegeben und es war toll. Logan: Ja, die Fans sind süß, das macht echt Spaß.

Sind die deutschen Fans anders, als eure Fans in Amerika?

Carlos: Ja! Ich finde sie sind ein bisschen zurückhaltender und stiller. Aber ich glaube, das liegt daran, dass sie nicht so gut englisch sprechen und sich nicht trauen, etwas zu sagen. Aber wir hatten ein Konzert in München und die Fans kannten die Texte besser, als die Amerikaner. Es war großartig und die Energie war toll.

Logan: Ich finde es interessant, denn man muss sich durch andere Dinge verständigen – nicht nur durch Worte. Darum machen wir vieles anders. Und wir haben ein bisschen Deutsch gelernt!

Was könnt ihr denn sagen?

Logan: Ich liebe Dich! Wie geht’s? Danke fürs Kommen. Bitte, du bist sehr schön.

Carlos: Es ist super, wunderbar!

Kendal: Tschüss!

Wann haben BTR eigentlich mal Freizeit?

Das Konzert in München war das erste, das ihr jemals in Deutschland gespielt habt und es war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Habt ihr damit gerechnet?

Kendall: Nein, es war absolut verrückt! Die Show ging abends um sieben los und wir sind gegen Mittag angekommen. Da haben die Fans schon gewartet.

Logan: Sie kannten die Texte, sind rumgesprungen und haben mit uns gesungen. Es war toll.

Carlos: Man kann das Gefühl nicht beschreiben. Es ist einfach das Coolste, all diese Leute zu sehen, die nur wegen dir gekommen sind.

Kendall: Wir sind unseren Fans sehr nah – eine große Familie. Sie unterstützen uns und kommen zu unseren Konzerten, was könnten wir mehr verlangen?

Euer neues Album "BTR" ist raus und ihr habt mit vielen bekannten Producern wie Kevin Rudolph und Claude Kelly zusammengearbeitet. Wie gefällt euch das Ergebnis?

Carlos: Es war verrückt! Wir haben das Album innerhalb von drei Wochen aufgenommen. Wir hatten 30 Songs zur Auswahl und sind wirklich jeden Tag im Studio gewesen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Kendall: Jedes Lied liegt uns sehr am Herzen und ist einzigartig. Wir wollten etwas machen, dass sich echt anfühlt und zu uns passt.

Carlos: Die Single ‚Boyfriend’ mögen die Fans am meisten. Wir haben die Leute gefragt, welcher ihr Lieblingssong ist und die meisten haben ‚Boyfriend’ genannt.

Apropos: Den Song habt ihr mit Snoop Dogg aufgenommen – wie ist der so drauf?

Logan: Er ist so ein cooler Typ. Er ist sehr nett und lustig und ihn auf unserem Album zu haben, ist großartig.

Ihr singt, schauspielert, tourt durch die ganze Welt – ist da überhaupt noch Platz für Freizeit?

Logan: Ja, heute Abend! Hast du da schon was vor? (lacht)Kendall: Wir könnten über die Brücke gehen (Hohenzollernbrücke) und uns den Kölner Dom anschauen.

Carlos: Oh ja, der Dom muss beeindruckend sein – das sagen alle. Er erinnert mich irgendwie total an Hogwarts von Harry Potter. Als ich ins Hotel gekommen bin, habe ich mein Fenster aufgemacht und gedacht: 'Da draußen ist Hogwarts’.

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