Udo Lindenberg: Vielleicht sollte ich das Grundgesetzt rappen

Udo Lindenberg: Vielleicht sollte ich das Grundgesetzt rappen
Udo Lindenberg © Cover Media

Udo Lindeberg (69) überlegt, das Grundgesetz zu rappen, um es den Menschen wieder vertrauter zu machen.

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Für mehr Menschlichkeit

Der berühmte Musiker ('Mein Ding') ist einer der deutschen Stars, die die Kampagne 'Recht auf Menschenrecht' unterstützen. Die Aktion erinnert an die Artikel 1 bis 30 der Menschenrechte der Vereinten Nationen und fordert mehr Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen. Udo Lindenberg setzt sich besonders für den Artikel 27, 'Freiheit des Kulturlebens', ein: Jeder der hier lebt, hat das Recht darauf, seine Kultur zu verwirklichen. Im Interview auf 'rollingstone.de' sprach der Sänger darüber, warum er sich für die Kampagne engagiert und wie er noch weitere Menschen für die Situation sensibilisieren will:

"Unsere Zielsetzung ist, dass das Grundgesetz Deutschlands gelebt wird, ebenso die Charta der UNO. Vielleicht sollte ich das Grundgesetz mal rappen, auf dass noch mehr Leute es kennenlernen", erklärte er.

Um Deutsche, die die Flüchtlingssituation kritisch sehen, davon zu überzeugen, dass das oberste Gebot stets die Menschlichkeit sein sollte, erinnerte Lindenberg an unsere Nationalelf: "Seht euch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft an. Ohne die Champs mit Migrationshintergrund wären wir nicht Weltmeister. Ganz ähnlich verhält es sich mit meinem fantastischen Panik-Orchester!"

Zu den weiteren Prominenten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport, die die Kampagnen unterstützen, gehören Sigmar Gabriel, Katja Riemann, Klaas Heufer-Umlauf, Michael Bully Herbig, Claudia Roth, Marius Müller-Westernhagen, Sarah Connor und Benni Höwedes. Jeder Promi suchte sich dabei einen Artikel des Grundgesetzes aus, den er besonders wichtig findet, und hält diesen auf einem Schild in die Kamera.

Udo Lindenberg setzt sich auch anderweitig für die Flüchtlinge in Deutschland ein: Er gibt Konzerte, in denen er die Asylsuchenden willkommen heißt.

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