Udo Lindenberg rockt für Flüchtlinge

Udo Lindenberg rockt für Flüchtlinge
Udo Lindenberg © Cover Media

Udo Lindenberg (69) hält eine bunte Republik für selbstverständlich und will das auch zeigen.

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Open-Air in Berlin

Deutschland steht derzeit unter Strom: Die Flüchtlinge, die in unserem Land Schutz suchen, spalten die Nation in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen die Menschen, die den Schutzsuchenden helfen wollen, und auf der anderen Seite stehen jene, die sie als Bedrohung wahrnehmen.

Der Panik-Rocker ('Sonderzug nach Pankow'), der seit Jahrzehnten politisch aktiv ist, will nun zeigen, zu welchem Lager er gehört: "Ein klares Bekenntnis ist jetzt wichtig: Wir heißen Flüchtlinge, die Entsetzliches wie Krieg, Tod, Vergewaltigung erlebt haben, willkommen - und wir kümmern uns auch", betonte er gegenüber der 'Bild'-Zeitung.

Und wie ginge das besser als mit einem XXL-Konzert? Frei nach dem Motto 'Refugees welcome' findet am 4. Oktober ein Open-Air in Berlin statt, bei dem Lindi Farben bekennen möchte. An seiner Seite: einige der größten Stars Deutschlands. Laut der Tageszeitung sind Herbert Grönemeyer, Peter Maffay, Die Fantastischen 4, Sido, Andreas Bourani und Xavier Naidoo sicher mit von der Partie, Bands wie die Toten Hosen sind angefragt. Wo genau das Event stattfindet, ist noch nicht bekannt - es wird allerdings gemunkelt, dass die Bühne auf der großen Wiese vor dem Reichstag stehen könnte.  

"Eine bunte Republik ist selbstverständlich. Und daher erheben wir uns auch gemeinsam gegen dieses Pack, gegen diese Idioten in Orten wie Freital und Heidenau", betonte Udo Lindenberg mit Blick auf die Orte, in denen der Protest gegen Flüchtlinge besonders aggressiv ist.

Der Panikrocker hat übrigens auch den passenden Song in petto: In 'Komm, wir werden Freunde' reicht er Flüchtlingen seine Hand, singt unter anderem:

"Komm wir werden Freunde, bist jetzt bei uns Zuhause, keiner schmeißt dich je wieder raus."

Cover Media

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