Udo Jürgens wird noch im Mai bestattet

Udo Jürgens wird noch im Mai bestattet
An dieser Stelle des Wiener Zentralfriedhofes wird Udo Jürgens beigesetzt © ddp images

Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, verließ Udo Jürgens für immer die Bühne. Der beliebte Sänger starb mit 80 Jahren im Schweizerischen Münsterlingen am Bodensee. Doch seine letzte Reise hat Jürgens bis heute noch nicht angetreten: Bislang wurde der Sänger nicht beerdigt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll dies allerdings noch im Mai vonstatten gehen.

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Knapp fünf Monate nach dem Tod

Angeblich sei auf dem Zentralfriedhof in Wien bereits neben einer provisorischen Holztafel auch schon ein runder Betonsockel im Boden eingelassen worden. Jürgens Tochter Jenny Jürgens (48) berichtete bereits im April über die Verzögerungen und nannte damals auch den Grund: "Mein Onkel Manfred gestaltet den Grabstein persönlich, deswegen dauert alles noch ein bisschen länger."


Urne soll sichtbar bleiben

Das Kunststück soll allerdings von einem Bildhauer namens Hans Muhr (82) in Südtirol aus Marmor gehauen werden. Früheren Berichten zufolge soll die Urne in den Grabstein eingefasst werden, sodass man das Gefäß mit den sterblichen Überresten des eingeäscherten Künstlers als Besucher begutachten kann. Noch im Mai soll Jürgens seine letzte Reise antreten.


Jürgens, der mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, war in seiner 60 Jahre langen Karriere einer der größten Künstler seines Fachs. Der stilistisch zwischen Schlager, Chanson und Popmusik anzusiedelnde Musiker gewann bereits 1966 mit seinem Song "Cherie" den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute bekannt als Eurovision Song Contest) für sein Heimatland Österreich.

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