'Two and a half Men'-Star Angus T. Jones wird zum Prediger und rechnet ab

Angus T. Jones rechnet mit TAAHM ab
Angus T. Jones will sich fortan nur noch Bibel-bezogenen Projekten widmen

Angus T. Jones: Vom bestbezahlten Kinderstar zum zotteligen Prediger

Fettige Haare, wilder Zottelbart, schlabbriges T-Shirt. Auf den ersten Blick erinnert nichts mehr an den kleinen, immer etwas zu pummeligen 'Jake Harper' aus der Erfolgsserie 'Two an a half Men'. Erst auf den zweiten Blick erkennt man unter dem Wust an Haaren Schauspieler Angus T. Jones. Der mittlerweile 20-Jährige ist erwachsen geworden, hat plötzlich zu Gott gefunden und ist einer amerikanischen Glaubensgemeinschaft beigetreten.

- Anzeige -

"Ich verharmloste Themen, die anderen Menschen Probleme bereiten. Ich war ein bezahlter Heuchler, weil ich dies nicht als gut empfand und trotzdem machte", sagte Jones im Gespräch mit 'KHOU‘ über seine Rolle, die er dreizehn Jahre lang in der Erfolgsserie spielte.

Dass sein Engagement in 'Two and a half Men' für den erleuchteten Angus T. Jones nicht gerade die beste Zeit seines Lebens war, machte er bereits Ende 2012 via YouTube deutlich, als er seine Fans aufforderte, die Serie zu boykottieren und ihre Köpfe nicht länger mit diesem "Dreck“ zu befüllen. "Jake von 'Two and a Half Men' bedeutet nichts", sagte Jones damals. "Er ist ein nicht existierender Charakter.“ In einer derartigen Serie wolle er nicht mehr mitspielen. "Wenn Ihr TAAHM schaut, hört damit bitte auf“, sagte er den Zuschauern. "Ich kann kein gottesfürchtiger Mensch sein und gleichzeitig in dieser Show mitspielen." Die Quittung für diesen verbalen Totalausfall kam schnell, Jones wurde innerhalb kürzester Zeit aus der Serie gestrichen.

Bereut hat er die Anfeindungen gegen die Serie, die ihm immerhin rund 350.000 US-Dollar pro Folge einbrachte und ihn somit in kürzester Zeit zum bestbezahlten Hollywood-Jungstar machte, nie - wie jetzt seine jüngsten Aussagen belegen. Dennoch plagt ihn auch ein wenig das schlechte Gewissen und so entschuldigte sich Jones in dem Interview jetzt zumindest bei TAAHM-Produzent Chuck Lorre: "Die Show ist so was wie sein Baby und ich hab es total beleidigt. Was das betrifft, tut es mir leid, aber sonst bereue ich nichts."

Aktuell besucht Angus T. Jones eine Schule in Colorado und spricht in Kirchen über seinen christlichen Werdegang. Dass er nochmal zur Schauspielerei zurückkehrt, kann er nicht ausschließen. Wenn, dann aber nur noch für Bibel-bezogene Projekte.

Bildquelle: Facebook

— ANZEIGE —