Two and a half Men: So überraschend endet die Kultserie

Walden (Ashton Kutcher) und Alan (John Cryer) in 'Two and a half Men'
Im Serienfinale kommt es zur Hochzeit von Walden (Ashton Kutcher) und Alan (John Cryer). © picture alliance / landov, CLIFF LIPSON

Mit diesem überraschenden Serienende haben die Fans wohl nicht gerechnet

Dass die erfolgreiche Sitcom 'Two and a Half Men' endet, ist bereits seit Mai bekannt. Doch jetzt wurde auch das Ende der Serie verraten - und das überrascht total! Schon häufig konnten die Zuschauer über die Handlungsbögen bei 'TAAHM' den Kopf schütteln. Ab Herbst wird hier noch einmal eins draufgesetzt. Denn die zwölfte Staffel der Kultserie wird es laut Nina Tassler, der Senderchefin beim amerikanischen Sender CBS, noch einmal in sich haben.

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Wer nicht wissen möchte, wie kurios 'Two and a Half Men' in Staffel zwölf wird und es mit Walden Schmidt und Alan weiter geht, sollte hier jetzt besser nicht weiter lesen.

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"Walden hat eine Nahtoderfahrung", erklärte Nina Tassler laut 'The Hollywood Reporter'. Denn der Internet-Milliardär (gespielt von Ashton Kutcher) denke, er leide an einer tödlichen Krankheit. Walden erlebe dadurch eine "existenzielle Krise" und komme zu dem Schluss, dass er ein Kind adoptieren wolle. Allerdings, so berichtet der Branchendienst weiter, stelle er schnell fest, dass man als unverheirateter Mann mit Adoptionswunsch mit viel Misstrauen beäugt wird.

Walden (Ashton Kutcher) und Alan (John Cryer) in 'Two and a half Men'
John Cryer und Ashton Kutcher spielen in 'Two and a Half Men' die Hauptrollen. © picture alliance / landov, SONJA FLEMMING

Die Lösung: Sein Mitbewohner Alan (John Cryer) muss mit ihm den Bund der Ehe eingehen. Schließlich leben die beiden ohnehin in einer Art "Lebenspartnerschaft", in der Alan finanziell von Walden abhängig ist und ihn vermutlich nie verlassen wird. Warum also nicht eine gleichgeschlechtliche Ehe eingehen und als vermeintliches Schwulen-Pärchen bessere Adoptionschancen haben?

Auch wenn die Idee der Hochzeit von Walden und Alan schräg klingen mag, so habe sie für die Serienmacher doch einen besonderen Hintergrund, verriet Tassler: Die Idee biete eine tolle Möglichkeit, das Thema Rechte einer gleichgeschlechtlichen Ehe quer durch das Land zu verbreiten und so aus einem Randbereich herauszuholen. Man wolle "ein positives Zeichen setzen". Und so ganz neu ist das Thema Homosexualität bei 'TAAHM' ja ohnehin nicht – schließlich haben die Serienmacher bereits die lesbische Tochter (Amber Tamblyn) von Charlie (Charlie Sheen) integriert.

Und dann hatte Nina Tassler noch einen Hammer auf Lager: Offenbar laufen Gespräche mit Serien-Urgestein Charlie Sheen für eine Rückkehr zum großen 'TAAHM'-Serienfinale. Der Sender führe im Moment Gespräche mit Charlie Sheen, der 2011 nach ausufernden Problemen während der achten Staffel gefeuert worden war und dessen Figur Charlie Harper deshalb von seiner Stalkerin Rose unter einen Londoner U-Bahn-Zug gestossen wurde. Zwar fand seine Figur so den Serientod, doch die Serienfans werden wissen, dass dies kein Grund ist, ein Comeback auszuschließen.

Bilderquelle: picture alliance

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