Hollywood Blog by Jessica Mazur

TV-Moderatorin Charlo Greene outet sich im TV als Eigentümerin eines Cannabis-Clubs

TV-Moderatorin Charlo Greene outet sich im TV als Eigentümerin eines Cannabis-Clubs
TV-Moderatorin Charlo Greene outet sich im TV als Eigentümerin eines Cannabis-Clubs © (Bildquelle: KTVA)

von Jessica Mazur

Nun stellt euch mal folgendes Szenario vor: Frauke Ludowig moderiert gerade eine ihrer 'Exclusiv'-Sendungen und berichtet über den neusten Klatsch und Tratsch. Doch plötzlich lässt sie ihre Zettelchen Zettelchen sein, erklärt der TV-Nation, dass sie seit Jahren nebenher eine Marihuana-Plantage betreibt und das fortan hauptberuflich machen wolle. Dem folgt dann noch ein kurzes "Fuck it! Ich kündige" und weg ist sie. Wie, so was passiert doch nicht? Oh doch, so was passiert, bzw. passierte am vergangenen Sonntag im US-Fernsehen...

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Charlo Greene heißt die US-Reporterin, die hier in den Staaten derzeit in aller Munde ist - denn Miss Greene hat sich genau diesen Klopper geleistet. Die Dame ist nämlich nicht nur Nachrichtensprecherin bei 'KTVA' in Alaska, ganz nebenbei baut sie auch noch im großen Stil Marihuana an. Ein leicht untypischer Nebenjob, von dem ihre Bosse beim Fernsehen natürlich keine Ahnung hatten. Am vergangenen Sonntag ließ sie dann selbst die Bombe platzen. Nachdem in der Nachrichtensendung ein Bericht über ihre Marihuana-Plantage lief, gab sich Greene völlig überraschend als Kopf des Unternehmens zu erkennen und verkündete, dass sie wohl jetzt nicht länger beide Jobs gleichzeitig machen könne. So rief sie der TV-Nation zum Abschied noch ein "Fuck it! I quit!" entgegen und verließ das Studio. Ups... Wir schalten mal ganz schnell in die Werbung.

Charlo Greene´s 'Abgang' ist seitdem natürlich DAS Gesprächsthema in den US-Medien. Als TV-Reporterin in Alaska war sie eine ziemlich kleine Nummer, aber plötzlich ist die Dame überall. Von 'People' und 'US Weekly' über 'L.A. Times' bis hin zu CNN - alle Berichten über die Gras-Anbauerin und ihre doch sehr ungewohnte Art, einen Job zu kündigen.

Die US-Medien bezeichnen sie mittlerweile als 'vital celeb'. Doch Greene sagt, ihr geht es nicht darum, berühmt zu werden und sie will sich in Zukunft auch nicht als Drogendealerin durchschlagen. In einem Video, das die (Ex-)Nachrichtensprecherin ins Netz stellte, gibt sie an, sie wolle dafür kämpfen und darauf aufmerksam machen, dass der Verkauf von Marihuana auf Rezept in Alaska genau wie in einigen anderen US-Bundesstaaten legalisiert wird.

Nun, die Sache mit dem 'drauf aufmerksam machen' ist ihr ohne Zweifel gelungen. Tja, man kann eben nie wissen, was diese Moderatoren und Nachrichtensprecher so alles treiben und anbauen, wenn die Kameras aus sind.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

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