'Tschick' von Fatih Akin findet als gelungene Bestsellerverfilmung seinen eigenen Ton zwischen Humor und Weltschmerz

'Tschick' von Fatih Akin findet als gelungene Bestsellerverfilmung seinen eigenen Ton zwischen Humor und Weltschmerz
© deutsche presse agentur
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Der 14-jährige Maik (Tristan Göbel) und sein neuer Klassenkamerad Tschick (Anand Batbileg) gehen zu Beginn der Sommerferien auf eine große Tour - in einem fast schrottreifen Lada. Die beiden Außenseiter haben nichts zu verlieren und lassen sich treiben.

Sie treffen schrullige Öko-Familien, schauen nachts in die Sterne, fahren durchs Maisfeld oder werden von Dorfpolizisten verfolgt. Auf einem Schrottplatz lernen sie die Herumtreiberin Isa (Mercedes Müller) kennen, die Maik ein wenig den Kopf verdreht. Ein Unfall macht dem Abenteuer ein Ende, aber Maik und Tschick haben den besten Sommer ihres Lebens gehabt.

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin ("Gegen die Wand"; "The Cut") hat den Bestseller von Wolfgang Herrndorf kongenial verfilmt, ohne in dumpfe Comedygefilde abzugleiten. Die jungen Hauptdarsteller agieren überzeugend, der Film findet seinen ganz eigenen Ton zwischen jugendlichem Überschwang, Humor und Weltschmerz.

Tschick, Deutschland 2016, 93 Min., FSK ab 6, von Fatih Akin, mit Tristan Göbel, Anand Batbileg, Uwe Bohm, Udo Samel.


Quelle: DPA
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