Travoltas schwerer Gang vor Gericht

Travoltas schwerer Gang vor Gericht
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Zum ersten Mal spricht er über den Tod seines Sohnes

Es war ein schwerer Gang für Hollywood-Star John Travolta (55) und seine Frau Kelly Preston (46). Auf den Bahamas waren sie als Zeugen vor Gericht geladen und mussten Auskunft über den Tod ihres Sohnes Jett geben. Der 16-jährige Junge, der unter Autismus litt, war im vergangenen Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas gestorben.

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Travolta sagte nach Angaben des Internetdienstes 'Tmz.com', der Junge habe wegen seiner Erkrankung mehrfach Krampfanfälle erlitten. "Ich wurde geweckt, als das Kindermädchen meines Sohnes gegen die Tür trommelte und sagte, dass Jett bewusstlos sei. Ich bin sofort die Treppe herunter gerannt um ihm mit meiner Frau zu helfen. Ich sah ihn auf dem Badezimmerboden liegen."

Er habe Wiederbelebungsversuche unternommen, jedoch erfolglos. Als die Sanitäter eintrafen habe Travolta die Mund-zu-Mund-Beatmung übernommen - ein Sanitäter die Herzmassage. Vergebens, Jett starb später im Krankenhaus.

Travoltas schwerer Gang vor Gericht
© picture-alliance/ dpa, Keystone USA f27

In dem Prozess wird einem Sanitäter und einer früheren Senatorin der Bahamas vorgeworfen, sie hätten mit Details der Krankengeschichte 17 Millionen Euro von Travolta erpressen wollen. Dabei soll es sich um ein Dokument handeln, das die Rettungssanitär von jeder Verantwortung gegenüber Jett freispricht. Travolta habe nicht gewollt, dass man seinen Sohn in ein örtliches Krankenhaus bringt.

Das Gericht versucht nun zu klären, wie es dazu kam, dass Jett letztendlich aber doch ins örtliche Krankenhaus gebracht wurde, wo er seiner Krankheit erlag. Ebenfalls unklar: Wie die mutmaßlichen Erpresser darauf gekommen sind, dass Travolta ein Interesse daran haben sollte, das Dokument unter Verschluss zu halten.

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