Hollywood Blog by Jessica Mazur

Tränen im TV: Jeopardy-Moderator bringt kleinen Jungen zum Weinen

Tränen im TV: Jeopardy-Moderator bringt kleinen Jungen zum Weinen
Tränen im TV: Jeopardy-Moderator bringt kleinen Jungen zum Weinen © Bildquelle: NBC

von Jessica Mazur

TV-Moderator bringt kleines Kind zum Weinen! Diese Schlagzeile kann man derzeit auf vielen amerikanischen Gossip-Seiten lesen. Und nicht nur da. Auch viele internationale Newsportale, wie z.B. das deutsche 'SpiegelOnline.de' berichten derzeit über Alex Trebek, den Moderator der beliebten Rateshow 'Jeopardy'. Warum? Weil dieser einem Achtjährigen vor laufenden Kameras die Tränen in die Augen trieb. Was war da los?

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Das Prinzip der Sendung 'Jeopardy' ist (fast) Jedem bekannt. Der Moderator liest eine Antwort vor und drei Kandidaten müssen die hierzu richtige Frage formulieren. In der Regel mündlich, doch im Finale muss diese Antwort schriftlich abgegeben werden. Diese Regeln galten auch bei der Ausgabe eines 'Jeopardy'-Specials mit Kindern, das jetzt im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Frage, nach der Moderator Alex Trebek im Finale suchte, bezog sich auf den Namen des Dokuments mit dem Abraham Lincoln 1863 die Sklaverei abschaffte. Der kleine Thomas Hurley III wusste zwar die richtige Lösung, doch anstelle von Emancipation Proclamation schrieb der Schüler Emanciptation Proclamation. Ein kleines t zu viel also. Doch aufgrund des Schreibfehlers galt die Antwort als falsch, der Junge verlor seinen Einsatz und ließ enttäuscht den Kopf hängen.

Die Zuschauer waren außer sich! Kaum war die Sendung ausgestrahlt, zischte auch schon ein Shitstorm durchs Netz, der mittlerweile weltweite Ausmaße angenommen hat. Auf Facebook und anderen Seiten diskutieren tausende von Usern, wie die Macher es wagen können, einen Achtjährigen bei einer so schwierigen Antwort wegen eines kleinen Rechtschreibfehlers zu disqualifizieren. Jeder wusste doch was gemeint war, beschwert sich auch die Mutter des Jungen. Insbesondere Moderator Alex Trebek bekommt sein Fett weg. Der 73-Jährige muss im Netz üble Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Einige Zuschauer haben sogar zum Boykott der Show aufgerufen. Mit einer korrekten Antwort hätte der Schüler zwar auch nur den zweiten Platz belegt, denn einer seiner Mitspieler war ihm haushoch überlegen, aber egal: halb Amerika fordert Gerechtigkeit für Thomas Hurley III.

Und es sieht so aus, als ob der Junge am Ende doch noch als Gewinner da steht. Die Produzenten der Show stehen zwar zu ihrem Urteil und sagen Regeln sind Regeln, aber dafür ist der Schüler mittlerweile so bekannt, dass bereits die ersten TV-Sender Interviewanfragen gestellt haben. Und neben 'US Magazine' und Co. berichtete selbst CNN schon über den Fall. Auch eine Art, berühmt zu werden. Mal sehen, was daraus wird. Fest steht: Emancipation Proclamation wird der Junge bestimmt in seinem ganzen Leben nie wieder falsch schreiben...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

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© Bild: Jessica Mazur