Tracy Morgan: Jetzt spricht Walmart

Tracy Morgan
Tracy Morgan © Cover Media

Tracy Morgan (45) soll während seines schweren Autounfalls nicht angeschnallt gewesen sein - was sich Walmart nun zunutze machen will.

- Anzeige -

Statement zum Unfall

Der Schauspieler ('30 Rock') und sechs weitere Passagiere waren im Juni diesen Jahres in einen schweren Autounfall verwickelt, als ein Lastwagenfahrer der Supermarktkette Walmart von hinten in ihre Limousine krachte. Der New Yorker selbst erlitt schwere Verletzungen und sein Freund, der Komiker James McNair (†63), musste sogar mit dem Leben bezahlen. Anschließend verklagten Tracy und andere Insassen die Ladenkette aufgrund fahrlässigen Handels und vermuteten, dass der LKW-Fahrer hinterm Steuer eingeschlafen sei, was zu dem schweren Unfall führte.

Die Anwälte von Walmart gaben am Montag [29. September] einem Bundesgericht von New Jersey Rückmeldung und beharrten laut 'The Hollywood Reporter' darauf, dass sie nicht in der Lage wären, die Anschuldigungen "zuzugeben oder abzustreiten", ohne die Schweigepflicht zu brechen. Stattdessen behaupteten die Rechtsvertreter, dass die Verletzungen der Unfallopfer "ganz oder teilweise daher rührten, dass die Kläger es versäumten, ordnungsgemäß einen Sicherheitsgurt zu tragen", sodass den Klägern Schadensersatzansprüche verweigert werden. "Weil versäumt wurde, die übliche Sorgfalt walten zu lassen und die verfügbaren Sicherheitsgurte zu tragen, verhielten sich die Kläger unvernünftig und missachteten ihre eigene Sicherheit", hieß es in dem Schreiben.

Neben Hirnverletzungen brach sich Tracy das Bein, den Oberschenkelknochen, die Nase und hatte mehrere gebrochene Rippen. Im Juli wurde er aus einer Reha-Einrichtung entlassen, nachdem er im Krankenhaus lag und sein Zustand äußerst kritisch war. Darüber hinaus waren auch sein Assistent Jeffrey Millea und dessen Frau Krista Millea sowie der Komiker Ardie Fuqua in den Unfall verwickelt, die Walmart ebenfalls verklagten. Die Gruppe behauptet, dass der LKW-Fahrer Kevin Roper vor dem Unfall über 1.100 Kilometer fuhr und 24 Stunden nicht geschlafen hatte, bevor er seine Schicht begann. "Walmart wusste oder hätte wissen müssen, dass [der Fahrer] mehr als 24 aufeinanderfolgende Stunden wach war", so die Anschuldigung der Klägerschaft.

Der Fahrer plädierte indes auf nicht schuldig und stritt ab, während der Fahrt eingeschlafen zu sein. Laut 'THR' soll eine Begutachtung der Schäden folgen.

Der Sprecher von Tracy Morgan hat die Walmart-Vorwürfe bis jetzt nicht kommentiert.

Cover Media

— ANZEIGE —