Tour-Aus für Roxette: Sängerin Marie Fredriksson hat "keine Kraft mehr" für Auftritte

Roxette-Abschied: Marie Fredriksson "hat keine Kraft mehr"
Aus Angst zu stürzen, ist Marie Fredriksson bereits 2015 in München im Sitzen aufgetreten © imago/Plusphoto

Mit Roxette ("Sleeping In My Car") hat eine der erfolgreichsten Pop-Bands der letzten Jahrzehnte die Live-Bühnen verlassen: Das Duo aus Sängerin Marie Fredriksson und Gitarrist Per Gessle (beide 57) hat am 8. Februar in Kapstadt sein letztes Konzert gespielt. Am Montag haben Roxette ihren Abschied aus den Hallen und Stadien verkündet. Seitdem wird über die genauen Gründe gerätselt - immerhin war bei Fredriksson im Jahr 2002 ein Hirntumor diagnostiziert worden.

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Managerin über das Tour-Aus

 

"Den Umständen entsprechend gut"

 

Und tatsächlich hält sich die Band bedeckt. Auf Anfrage schwedischer Medien wollten die beiden Stars keine weiteren Auskünfte geben. Immerhin Managerin Marie Dimberg gewährte aber einen Einblick in die Beweggründe: Auf Tour zu gehen sei nicht nur für Marie Fredriksson "anstrengend, einfach sehr anstrengend", sagte sie dem Fernsehsender SVT. "Ihr geht es den Umständen entsprechend gut, aber es ist einfach zu aufreibend geworden mit den ganzen Touren." Dem Blatt "DI" erklärte die Managerin, Fredriksson habe "keine Kraft mehr" für die Auftritte.

Ob es einen Zusammenhang mit der eigentlich überwundenen Krebserkrankung gebe, wollte Dimberg hingegen nicht mitteilen. Klar ist, dass das Tournee-Aus "auf Anraten der Ärzte" beschlossen wurde. Bereits bei ihren Deutschlandkonzerten im Jahr 2015 hatte Fredriksson über weite Strecken im Sitzen gesungen. "Weil sie Angst hat zu fallen, hat sie sich diesmal dazu entschieden, die Konzerte im Sitzen zu geben. So kann sie sich voll auf ihren Gesang konzentrieren, und der ist immer noch top", erklärte Gessle damals der "Hamburger Morgenpost".

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