Topmodel Tom Nicon stürzt sich in den Tod

Topmodel Tom Nicon stürzt sich in den Tod
© action press, ZEPPELIN x

Depressionen nach Trennung von Freundin?

Schon wieder schockiert ein tragischer Todesfall die Modewelt. Laut ’Daily Mail’ stürzte sich das Topmodel Tom Nicon nur einen Tag vor Beginn der Mailänder Fashion Week aus dem Fenster seines Hotelzimmers. Tom war erst 22 Jahre alt, als er vier Stockwerke tief in den Tod fiel.

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Der Grund für das traurige Ereignis ist offenbar Liebeskummer. Vor kurzem trennte sich seine Freundin von ihm, seitdem soll das Model an Depressionen gelitten haben. Die Beamten gehen deshalb von Selbstmord aus. Tom war bei vielen Designern wegen seines schüchternen Ausdrucks beliebt. Er war das Gesicht von ’Burberry’, lief schon für Versace, Jil Sander und viele andere große Designer.

Donatella Versace sah Tom nur einen Tag vor seinem Tod bei den Proben zu einer Versace-Show: “Er wirkte ruhig, alles schien in Ordnung zu sein. Wir haben schon drei oder vier Mal mit ihm gearbeitet, er war ein süßer Junge. Wir können nicht verstehen, warum er das getan hat. Niemals hätten wir gedacht, dass er sich etwas antun könnte. Als wir die Nachricht von seinem Tod erhielten, waren wir alle sehr geschockt und sind auch jetzt noch sehr traurig“, sagte sie der ’Daily Mail’.

Mit Tom Nicon verliert die Modewelt ein weiteres Topmodel. Erst im April wurde das männliche US-Model Ambrose Olsen tot in seinem New Yorker Apartment gefunden. Gerüchten zufolge soll sich der 24-Jährige erhängt haben. Im Mai versuchte das französische Model Noémie Lenoir, sich mit einem Medikamentencocktail umzubringen.

Warum sterben so viele Models einen tragischen Tod? Ein anonymer Eintrag auf der Modeseite ’Isaac Likes’ lässt die schillernde Modewelt in einem anderen Licht erscheinen: “Die Leute denken, wir sind jung, schön, reich und glücklich. Aber das sind wir nicht. Man geht zu Castings, wird mit einem Blick gemustert und ist raus. Man fängt an, sich zu fragen, was mit einem nicht stimmt. Warum habe ich den Job nicht bekommen? Ständig steht man im Wettkampf mit seinen Freunden, ist von der Familie getrennt. Der Druck ist groß. Es ist kein Leben wie im Märchen, wie die Leute vielleicht denken mögen.“

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