Topmodel Julius G. (21): Schwere Verbrennungen

Topmodel Julius G. schwere Verbrennungen illegales Graffiti-Sprayen
Die Leidenschaft fürs illegale Grafiti-Sprayen wurde Topmodel Julius G. (21) zum Verhängnis.

Seine Leidenschaft wurde ihm zum Verhängnis

Ausdrucksstarke Augen, hohe Wangenknochen, ein markantes Gesicht – mit seinen 21 Jahren ist Julius G. ein international gefragtes Topmodel, um das sich die Modefotografen in aller Welt reißen. Doch der gebürtige Hamburger, der schon für Prada und Vivienne Westwood auf dem Laufsteg lief und sogar auf dem Cover der Vogue zu sehen war, liegt derzeit im Krankenhaus – mit schweren Verbrennungen.

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Ob er jemals wieder auf dem Laufsteg wird stehen können, ist derzeit noch völlig ungewiss. Zum Verhängnis geworden sein soll ihm seine große Leidenschaft: Das Graffiti-Sprayen. Wie der 'Spiegel' berichtet, habe Julius G. Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten, als er auf einen abgestellten Güterwagen kletterten wollte und dabei zu nahe an eine unter 15.000 Volt stehende Oberleitung geriet.

Wie das Magazin berichtet, soll er daraufhin von einem Lichtbogen erfasst, mit voller Wucht auf das Gleisbett geschleudert und dabei schwer verletzt worden sein. Anwesende Sprayer-Freunde hätten sofort Rettungskräfte alarmiert. Seitdem liege der 21-Jährige in einer Hamburger Spezialklinik. Fast 40 Prozent seiner Haut seien verletzt, darunter die Schultern, die Arme, der Rücken und das Gesicht.

Besonders tragisch: Zuvor galt er als einer DER Shootingstars der Modelszene, verdiente viel Geld und jettete für die angesagtesten Shows und Labels um die Welt. Umso schwerer ist es allerdings auch vorstellbar, warum Julius nachts immer wieder die Designerklamotten gegen Kapuzenpulli austauschte, um illegal auf Spraytour zu gehen. Angeblich sei er deswegen auch schon ins Visier der Ermittler geraten und aktenkundig geworden.

Bleibt zu hoffen, dass die Verletzungen des Nachwuchsmodels zumindest nicht mehr lebensgefährlich sind. Ob Julius G. allerdings jemals wieder vor einer Kamera oder auf dem Laufsteg wird stehen können, ist noch völlig ungewiss.

Bildquelle: Getty

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