Tom Wlaschiha: Eine Serienfigur hat mehr Facetten 

Tom Wlaschiha: Eine Serienfigur hat mehr Facetten 
Tom Wlaschiha © Cover Media

Laut Tom Wlaschiha (42) kann der Zuschauer bei einer Serie viel mehr in die Geschichte eintauchen. 

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Serie vs. Spielfilm 

Der Schauspieler ('Operation Walküre') zählt zu den wenigen deutschen Filmgrößen, die mittlerweile auch im Ausland Rollen bekommen und Erfolge feiern. International bekannt wurde er durch den Part des Jaqen H'ghar in der Fernsehserie 'Game of Thrones', seit 2013 steht er auch für 'Crossing Lines' vor der Kamera.

Früher war der Begriff Serienstar eher negativ besetzt, heute hat sich das gewandelt. "Die negative Beurteilung von Serien war eine sehr deutsche Sichtweise. Als Schauspieler macht man ohnehin, was kommt", kommentierte Tom im 'GQ'-Interview. 

Eine Serie hat laut dem Schauspieler außerdem viele Vorteile gegenüber einem Spielfilm: "Es ist die horizontale Erzählweise, die wirklich neu ist. Man kann viel mehr in die Geschichte eintauchen, einer Figur ganz andere Facetten geben, als das in 120 Minuten Kino denkbar wäre", erklärte er. 

2012 trat Tom Wlaschiha erstmalig in 'Game of Thrones' auf, galt dann aber als abgedreht, weil seine Figur in der Buchvorlage von George R. R. Martin nicht mehr vorkommt. 2015 kehrte er aber überraschend wieder zurück - präsenter als je zuvor. Wie kam es dazu? "Bei der Serie weiß man ja nie so richtig. Ich hatte die Hoffnung, zurückkehren zu dürfen, wusste aber, dass in den bisher veröffentlichten Büchern meine Figur nicht mehr auftaucht. Mein Glück war, dass der Autor so langsam schreibt, dass die Produzenten somit freie Hand hatten", erklärte er dem 'Interview'-Magazin. 

Die Serie hat den Roman mittlerweile überholt, so entwickelte sich die TV-Show unabhängig von den Büchern weiter - und zwar wieder mit Tom Wlaschiha als Jaqen H'ghar. 

Cover Media

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