Tom Schilling: Authentisch und sympathisch

Tom Schilling
Der deutsche Schauspieler Tom Schilling © picture alliance / dpa, Henning Kaiser

Karriere und größte Erfolge von Tom Schilling

Tom Schilling wurde 1982 im damaligen Ostberlin geboren. Seine Mutter schickte ihn schon im Alter von sechs Jahren zu einem Vorsprechen.

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Daraufhin trat Schilling als Kind in einem DDR-Film auf. Mit zwölf bekam er schon kleine Rollen bei Fernsehen und Theater und war dann am Berliner Ensemble in mehreren Stücken vertreten. Seine Karriere nahm daraufhin Fahrt auf. Bekannt wurde er 2000 durch seinen Auftritt in ‘Crazy‘, einem Literaturfilm nach dem Roman von Benjamin Lebert.

2009 spielte er den jungen Adolf Hitler im Film ‘Mein Kampf‘, frei nach George Taboris Theaterstück und unter der Regie von Urs Odermatt. Interessant ist dabei, dass es eine Parallele zwischen dem jungen Hitler und Schilling gibt, denn beide wollten Malerei studieren. Schilling blieb dann aber auf Grund seiner schon seit Kind eingeschlagenen Karriere bei der Schauspielerei. Hitler hingegen wurde von der Kunstakademie in Wien bei der Aufnahmeprüfung von der Kommission abgelehnt. Im Film ‘Mein Kampf‘ spielt Schilling den jungen Hitler, der 1910 nach Wien kommt, um sich zu bewerben.

Zu den bekanntesten Filmen, in denen Schilling mitgewirkt hat, zählen unter anderem ‘Crazy‘ (2000), ‘Napola, Elite für den Führer‘ (2004)’ ‘Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken‘ (2007), ‘Oh Boy‘ (2012), ‘Das Adlon – eine Familiensaga‘ (2013) und ‘Unsere Mütter, unsere Väter‘ (2013).

‘Unsere Mütter, unsere Väter' ist eine dreiteilige deutsche Fernsehverfilmung und behandelt das Thema des Zweiten Weltkrieges. Schilling spielt darin die Person Friedhelm Winter, einen kritischen Soldaten, der von seinen Kameraden als Feigling angesehen wird, da er sich nicht zu freiwilligen Einsätzen meldet. Friedhelm verroht aber immer mehr und entwickelt sich zu einem Soldaten-Prototyp, welcher keine Skrupel mehr hat und weisungsgemäß jegliche Befehle ausführt.

Für seine Hauptrolle in Jan-Ole Gersters Tragikomödie ‘Oh Boy‘ wurde Schilling mit dem ‘Bayerischen Filmpreis‘ und den ‘Deutschen Filmpreis‘ ausgezeichnet. Von der Deutschen Akademie für Fernsehen wurde Schilling in der Kategorie ‘Schauspieler Hauptrolle‘ für seine schauspielerischen Leistungen in ‘Unsere Mütter, unsere Väter‘ ausgezeichnet. Für dieselbe Verfilmung erhielt er 2013 auch den ‘Bambi in der Kategorie ‘Schauspieler National‘.

Zudem hat Tom Schilling in mehreren ‘Tatort‘-Verfilmungen mitgewirkt. So in ‘Tatort – Auskreuzung‘ (2011), ‘Tatort – der frühe Abschied‘ (2008) und ‘Tatort – tot bist du!‘ (2001). Im Jahr 2016 hatte er einen Auftritt in dem Fernsehfilm ‘Auf kurze Distanz‘ – darin heißt es Schilling gegen die Mafia. Dieser wurde im ‘ARD‘-Fernsehen ausgestrahlt. Hierbei ermittelt Tom Schilling gegen die Wettmafia.

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