Tom Payne: eine vielversprechende Karriere

Tom Payne - Schauspieler durch und durch
Tom Payne bei einer Filmpremiere © picture alliance / dpa, Juanjo Martin

Tom Payne: vom Medicus zum Jäger der Untoten

Noch während seines Studiums an der ‚Royal Central School of Speech and Drama‘ in London sah man Tom Payne bereits auf der Theaterbühne. In Stücken wie dem russischen Drama ‚Three Sisters‘, in Shakespeares ‚A Midsummer Night´s Dream‘ und ‚The Tragedy of King Richard the Third‘ sammelte er erste Schauspielerfahrungen. Nach dem Studium im Jahr 2005 ergatterte Tom Payne gleich seine ersten Hauptrollen und spielte am Londoner ‚West End Theatre‘, am ‚New Ambassador's Theatre‘ sowie im ‚Soho Theatre‘.

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Ebenfalls 2005 begann er mit kleinen Nebenrollen in britischen Fernsehfilmen und -serien, darunter ‚Casualty‘, eine der am längsten ausgestrahlten Krankenhausserie überhaupt, oder in ‚Skins – hautnah‘. Die US-Serie ‚Luck‘ mit Dustin Hoffman und Nick Nolte war 2011 sein Einstieg im amerikanischen Filmgeschäft. Der Serienhit hat den Pferderennsport und das Glücksspiel zum Inhalt. Tom Payne spielte den Jockey ‚Leon ‚Bug Boy‘ Micheaux‘ und musste dafür extra Reitstunden nehmen. So wurde auch der deutsche Regisseur Philip Stölzl auf den britischen Schauspieler aufmerksam.

Er engagierte ihn für die Hauptrolle in seiner Verfilmung des Romanbestsellers ‚Der Medicus‘ (2013). Durch die Rolle eines jungen Waisen, der im 11. Jahrhundert nach dem grausamen Tod seiner Mutter beschließt das Medizinerhandwerk zu lernen und dafür sogar nach Persien zieht, wurde Payne weltweit bekannt. Vom persischen Arzt und Philosophen ‚Ibn Sina‘ (Ben Kingsley) lässt er sich dann zum Medicus ausbilden. Ebenfalls in der Crew: Elyas M’Barek als ‚Karim‘. Bis zum Jahr 2015 sah man Tom Payne kaum mehr auf der Bühne oder auf der Leinwand. Am Ende der sechsten Staffel von ‚The Walking Dead‘, einer amerikanischen Erfolgsserie, mimt er ‚Paul ‚Jesus‘ Rovia‘ – ein Charakter, der auch in der siebten Staffel erscheint.

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