Tom Hiddleston: Perfekte Menschen gibt es nicht

Tom Hiddleston: Perfekte Menschen gibt es nicht
Tom Hiddleston © Cover Media

Tom Hiddleston (35) interessiert sich nur für komplexe Charaktere.

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Er nimmt seine Rollen ernst

Der Schauspieler ('Crimson Peak') wählt seine Rollen aus einem bestimmten Grund ganz gezielt aus:

"Ich weiß nicht, ob es vorsätzlich ist, aber ich habe noch nie jemanden getroffen, der nicht kompliziert war", erzählte er im Gespräch mit 'The A.V. Club'. "Ich habe noch nie einen perfekten Menschen getroffen, was ich jetzt nicht urteilend meine. Ich meine, jede Seele und jedes Individuum ist fragil und verletzlich. Die Erfahrung des Lebens ist komplex und widersprüchlich."

Nicht nur philosophisch lässt sich Tom gerne aus, als Schauspieler ist sein Interesse an Psychologie auch sehr groß. "Ich habe mein ungeschultes und amateurhaftes Interesse in Psychologie mittlerweile geschärft", erzählte der Star. Und das zu Recht, denn für sein neues Projekt 'I Saw the Light', in dem er den Sänger Hank Williams (†29, 'Cold Cold Heart') darstellt, musste er einiges leisten. "Ich habe versucht, die Psychologie dieses Mannes zu studieren - seine selbstzerstörerischen Instinkte, seine Dämonen - und kam an seinem Grund an", erzählte er.

"Abhängigkeit ist nicht das Problem. Abhängigkeit ist ein Symptom von Etwas. Ich habe versucht, zu verstehen, warum er so selbstzerstörerisch war. An der Spitze von Alledem stand, so zu singen und zu spielen wie er. Sein Charisma und Genie zu erleben. Die physische Transformation war dann das letzte", beschrieb Tom Hiddleston seine Herangehensweise an seine aktuellste Rolle.

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