Tom Hardy wird wohl nie Kollege des Monats

Tom Hardy
Tom Hardy © Cover Media

Tom Hardy (37) gestand, dass er es durchaus verstehen kann, wenn sich einige seiner Kollegen die Nackenhaare aufstellen, wenn er sich dem Set nähert.

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Am Set eine Plage?

Der Hollywood-Held ('The Dark Knight Rises') genießt einen gewissen Ruf: Schon häufig soll er am Set in Streitigkeiten verwickelt gewesen sein, öffentlich bekannt wurde sein Krach mit seinem 'Lawless'-Co-Star Shia LaBeouf (28). Die Spekulationen, beim Dreh von 'Mad Max: Fury Road' sei er mit Charlize Theron (39) aneinander geraten, spielte er in der Vergangenheit allerdings herunter.

Wobei der Brite gerne zugibt, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht gerade ein Spaziergang ist.

"Ich habe den Ruf, schwierig zu sein. Und ich bin's. Bin ich wirklich. Aber ich bin nie unvernünftig. Wenn mich früher jemand verletzt hat, habe ich ein bisschen ausgeteilt, damit sie aufhören. Letztendlich kommt das durch Angst zustande", erklärte er sich im Interview mit dem britischen Magazin 'Esquire'. "Wenn ich genug Stress mache, werden mich die Leute nie wieder auffordern, etwas zu tun, was ich nicht will. Aber nach einer Weile geht das nach hinten los, deswegen will man das eigentlich nicht machen. Man wird erwachsen."

Der Star hat eine originelle Methode entwickelt, die dafür sorgen soll, dass sein Verhalten nie aus dem Ruder läuft. Innerlich betrachtet er seine Launen als einen Orang-Utan namens Arthur - er ist derjenige, der sich fürchterlich aufregt und rumtobt und der erst einmal beschwichtigt werden muss, bevor Tom tatsächlich reagiert.

"Wenn du ihm sagst, du möchtest ihn nicht auf dem Laufband haben, weil er es kaputt machen wird, wird er sauer. Und da geht das Laufband hin. Verstehst du, was ich meine? Er wird wütend und gibt dir einen kleinen Klaps - kein heftiger, aber er haut dich um, weil er riesig ist. Du wachst in seinen Armen auf und er heult, weil er dir wehgetan hat, denn wenn du stirbst, stirbt auch er. Er stellt dich wieder auf die Füße und entschuldigt sich, er bringt dir Zweige und allen möglichen Scheiß. Er macht es wieder gut. Aber er ist immer noch ein Orang-Utan. Man muss Respekt vor ihm haben."

Früher war der Schauspieler sogar noch wilder: Schon in der Schule hatte er Probleme, später geriet er mit dem Gesetz in Konflikt und 2003 begab er sich in eine Entzugsklinik.

Was ihn dazu brachte, sein Leben zu ändern, ist vor allem sein Sohn Louis, der 2008 auf die Welt kam, und für den Tom Hardy unbedingt ein Vorbild sein möchte - wenn's sein muss, spricht er dafür eben auch mit einem imaginären Orang-Utan.

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