Tom Hanks: Nichts für die 'Mary Poppins'-Autorin

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Tom Hanks © coverme.com

Tom Hanks (57) ist sich sicher, dass er mit seinem Film 'Saving Mr. Banks' einen ganz speziellen Menschen sicher nicht zufrieden gestellt hätte: P.L. Travers (96), die Autorin der 'Mary Poppins'-Bücher.

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Kein Fan

Der Oscar-Preisträger ('Forrest Gump') verkörpert in der Hollywood-Produktion den Filmproduzenten Walt Disney (65) und die Geschichte erzählt, wie aus den 'Mary Poppins'-Büchern ein Musical wurde. Es ist bekannt, dass Travers tief bestürzt von der Arbeit Disneys war und laut Hanks hätte ihr auch sein Film nicht gefallen. "Sie hätte ihn wahrscheinlich total gehasst", sagte er gegenüber 'Moviefone'. "Sie hätte gesagt 'Warum machen Sie nicht einen Film über das Gedicht, das ich geschrieben habe?' Sie hätte den Film gehasst. Aber das ist daran so toll."

Emma Thompson (54, 'Eine zauberhafte Nanny') verkörpert besagte P.L. Travers in der Produktion und zeigte sich gegenüber ihrer Rolle positiv. Laut der Oscar-Preisträgerin gingen die Schreiber sehr behutsam mit dem Werk der Autorin um. "Sie wurde als Kind durch den Alkoholismus ihres Vaters und den Selbstmordversuch ihrer Mutter oft entwurzelt", so die Leinwand-Ikone. "Sie hat es nie geschafft, festen Boden unter den Füßen zu haben. Mary Poppins war ein Weg, sich selbst zu trösten, auf dieselbe Art, wie Mickey Mouse ein Weg war, mit dem sich Walter selbst tröstete. Sie sind subatomare Charaktere und es gibt nur wenige von ihnen, die die Adaptionen überlebten: Mary Poppins, Winnie Puuh, Peter Pan, Peter Hase."

Zuvor sprach Kollege Tom Hanks darüber, wie selten es ist, einen solchen Charakter wie in 'Saving Mr. Banks' verkörpern zu dürfen. Laut des Stars wurde der Studio-Boss nicht beschönigt oder abgemildert. "Ich denke, dass es klug von ihnen ist. Es wäre einfach gewesen, Disney in eine 'Onkel Walt'-Version zu verwandeln - aber ich denke, wenn man zurückgeht, muss man ein bisschen Zähne zeigen", so Tom Hanks gegenüber 'Sky News'.

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