Tom Cruise: Telefon statt Treffen

Tom Cruise
Tom Cruise © coverme.com

Tom Cruise (51) hatte zwar keine Möglichkeit, seine Tochter in den vergangenen 100 Tagen zu sehen, würde aber dennoch sagen, dass sie ein tolles Verhältnis zueinander haben.

- Anzeige -

Aber reicht das einem Kind?

Der Schauspieler ('Jack reacher') musste nun selbst in den Zeugenstand treten, nachdem er den Bauer Verlag auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz verklagte. Die 'In Touch' und die 'Life & Style', Magazine des Verlagshauses, hatten berichtet, der dreifache Vater hätte seine jüngste Tochter Suri (6), die aus seiner Ehe mit Katie Holmes (34, 'Thank You for Smoking') stammt, "verlassen" - eine Behauptung, die Cruise gewaltig gegen den Strich geht.

Die Anwältin des Verlags, Elizabeth McNamara, fragte Cruise, wieso er sein Kind seit 100 Tagen nicht gesehen habe. Dieser meinte, dass es aufgrund seines zeitaufwendigen Drehplans "leider unmöglich" gewesen sei. Er rufe seine Tochter aber nahezu täglich an. Dem Einwurf, dass das für ein so junges Kind kaum ein Ersatz sein könne, stimmte er zu, meinte aber auch: "Man muss eben daran arbeiten. Ich bin wirklich gut darin geworden. Ich erzähle wunderbare Geschichten. Ich finde außerdem, dass Suri ein wirklich glückliches Kind ist, mit einem guten Sinn für sich selbst."

Ein Knackpunkt für die Anwältin war, dass Cruise es nicht einmal zum ersten Schultag seiner Tochter schaffte. Die lebt seit der Trennung und der darauffolgenden Blitzscheidung der Eltern mit ihrer Mutter in New York. Zwar sah sie ihren Vater für einige Tage um das Thanksgiving-Fest herum, aber das war's auch. Tom Cruise erklärte seine Abwesenheit wieder mit Dreharbeiten und fügte hinzu: "Wenn sie mich darum gebeten hätte, wäre ich da gewesen. Ich hätte einen Weg gefunden, damit ich hätte kommen können."

In dem Rechtsstreit steht dem bekennenden Scientologen der Rechtsanwalt Bert Fields zur Seite. Die Religion des Schauspielers wurde ebenfalls auf den Tisch gebracht und der Star pochte darauf, dass sie zwar dazu beigetragen habe, dass Holmes ihn verließ, es aber noch "viele andere Aspekte" für eine Scheidung gäbe. Auf jeden Fall sei es "nicht nötig, meine Tochter vor meiner Religion zu schützen".

Schon vor den Magazin-Artikeln wurden immer wieder Spekulationen laut, nach dener Katie Holmes Suri vor Scientology beschützen wollte und ihren Mann deswegen verließ. Sie habe nicht gewollt, dass ihre Tochter im Scientology-Glauben erzogen wird und sich auch selbst von dem Kult distanziert. Tom Cruise gab während seiner Aussage zu, dass sein Kind die Religion nicht mehr praktiziere.

© Cover Media

— ANZEIGE —