Tom Cruise: Schuld an internationalen Promo-Touren?

Tom Cruise
Tom Cruise © Cover Media

Tom Cruise (51) hat behauptet, dass er der Erfinder internationaler Presse-Touren sei.

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Wer hat's erfunden?

Der Leinwandstar ('Oblivion') ist vor allem für seine Action-Knaller bekannt, derzeit ist er in 'Edge of Tomorrow' zu sehen. Für diesen Streifen nahmen der Schauspieler und sein Co-Star Emily Blunt (31, 'Looper') die Mammut-Aufgabe auf sich, innerhalb eines einzigen Tages Premieren in Paris, London und New York zu besuchen.

Heutzutage wird es von Filmstars erwartet, dass sie ihre Werke auf Veranstaltungen rund um den Globus bewerben. Eine Entwicklung, die sich Cruise auf die Fahne schreibt, denn diese Einstellung habe man ihm zu verdanken. Der Actionheld kann sich noch genau daran erinnern, wie ihm der brillante Schachzug kam: Nach den Dreharbeiten zu 'Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel' aus dem Jahr 1986 merkte der Amerikaner, dass die viermonatige Promo-Tour für den Film anderen Vorhaben in die Quere kam. "Wir machten früher diese ausländischen Touren und wir verbrachten Wochen an nur einem Ort. Ich finde es großartig, diese Zeit zu verbringen, aber ich war auch am Arbeiten", erklärte er während eines Auftritts in 'The Jimmy Kimmel Show'. "[Martin] Scorsese überarbeitete 'Die Farbe des Geldes'. Ich erinnere mich an einen frühen Entwurf des [oscargekrönten Films 'Rain Man' von 1988], ich war dort in Paris und ich dachte 'Ich will diesen Film machen.' Da kam mir dann so die Idee, ein Land innerhalb von ein paar Tagen zu machen. Nach dem Motto: Lasst uns Premieren in verschiedenen Ländern machen und es dann auf diese Art tun." Gastgeber Kimmel musste die Aussage des Superstars zunächst eine Minute sacken lassen, bevor er nachhakte: "Du hast das losgetreten?" Cruise bekräftigte: "Ja, mir kam diese Idee. Es dauerte ein paar Jahre, um es ins Rollen zu bringen."

Der Darsteller hat in seiner Karriere in so vielen erfolgreichen Filmen mitgespielt, dass er auch in Sachen Presse-Touren ein alter Hase ist. Seine angebliche Eingebung mag zwar bahnbrechend gewesen sein, Moderator Kimmel fragte sich jedoch, ob der Rest der Branche diese Art, einen Film zu promoten, zu schätzen wisse. "All diese anderen Schauspieler wollen dich also wohl umbringen?", scherzte der TV-Mann, woraufhin Tom Cruise lachend zugeben musste: "So habe ich noch nie darüber nachgedacht, aber so ist es wohl."

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