Tödliche Schießerei bei Konzert von Rapper T.I.

Tödliche Schießerei bei Konzert von Rapper T.I.
T.I. selbst war von der Schießerei nicht unmittelbar betroffen © James Minchin/Sony Music

Bei einem Konzert des US-Rappers T.I. (35, "G' Shit") in New York hat ein unbekannter Täter um sich geschossen. Ein Mann wurde dabei getötet, drei weitere Personen verletzt. Medienberichten zufolge fielen die Schüsse am Mittwochabend (25. Mai) etwa um 22:15 Uhr (Ortszeit) in einer Konzerthalle an der Irving Plaza in Manhattan.

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Ein Toter, drei Verletzte

 

Zu dieser Zeit standen noch die Rapper Maino und Uncle Murda aus dem Vorprogramm auf der Bühne. Die Schießerei löste eine Massenpanik unter den etwa 1.000 Konzertbesuchern aus. Der unbekannte Täter soll zunächst im Backstage-Bereich das Feuer eröffnet haben. Ein 33-jähriger Mann wurde in die Brust getroffen und im Krankenhaus für tot erklärt. Zwei weitere Männer und eine Frau wurden verletzt. Eines der männlichen Opfer ist demnach der Rapper Troy Ave (30), der angeblich als erstes getroffen und am Bein verwundet wurde.

Die verletzte Frau stammt offenbar aus dem Umfeld von Hip-Hop-Star 50 Cent (40, "Candy Shop"), der sie im Krankenhaus besuchte. "Ich bin hier um einen Freund zu unterstützen, sein Mädchen wurde angeschossen", sagte er der 'New York Post'. "Was hier passiert ist, ist nicht gut." Das dritte Opfer soll nach einem Bauchschuss in Lebensgefahr schweben.

 

 

Kurz vor den Schüssen soll im VIP-Bereich der Halle eine Schlägerei ausgebrochen sein. Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist noch nicht bekannt. Unklar ist auch, wie der Täter die Waffe in die Konzerthalle bringen konnte - die Besucher wurden vor dem Einlass mit Metalldetektoren kontrolliert. Der Täter soll die Location zusammen mit der fliehenden Menge verlassen und dabei weitere Schüsse abgefeuert haben. Er ist weiterhin auf der Flucht. Laut 'TMZ' kann die Polizei nicht ausschließen, dass es mehrere Schützen gab.

T.I. soll den VIP-Raum verlassen haben, bevor die Schießerei ausbrach. "Was auch immer da los war, er hatte nichts damit zu tun", sagte ein Augenzeuge der 'New York Post'. Der Rapper selbst hat sich zu dem tragischen Vorfall noch nicht öffentlich geäußert.

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