Todd Fisher: Die letzten Minuten seiner Mutter Debbie Reynolds

Todd Fisher: Die letzten Minuten seiner Mutter Debbie Reynolds
Todd Fisher und seine Mutter Debbie Reynolds im Jahr 2003 © Laura Farr/AdMedia/ImageCollect, SpotOn

"Sie wollte bei Carrie sein"

Viele vermuten, dass Debbie Reynolds (1932-2016, "Singin' in the Rain") nach dem plötzlichen Tod ihrer Tochter Carrie Fisher (1956-2016, "Star Wars") aus Trauer und an gebrochenem Herzen gestorben ist. Dem widersprach ihr Sohn Todd Fisher (58) nun in einem Interview. "Sie hat uns verlassen, um bei Carrie zu sein", sagte er im Gespräch mit dem Sender "ABC News". Er habe neben seiner Mutter gesessen als sie gestorben sei. "Es war nicht so, dass sie untröstlich herumgesessen wäre, nicht im Geringsten." Sie habe nur deutlich gemacht, wie sehr sie ihre Tochter geliebt habe.

Die letzten Minuten seiner Mutter seien folgendermaßen abgelaufen, erklärte Fisher: "Und dann sagte sie, sie wolle wirklich wieder mit Carrie zusammen sein. Nach genau diesen Worten und 15 Minuten nach unserem Gespräch ist sie weggetreten und innerhalb von einer halben Stunde war sie praktisch aus dem Leben gegangen."

Gemeinsames Begräbnis in Los Angeles

Aus der Sicht seiner Familie sei das Debbies Schicksal gewesen, so der 58-Jährige weiter. "Sie wollte Carrie nicht verlassen und auch nicht allein ohne sie sein." Die Herzen der verbliebenen Familienmitglieder seien nun gebrochen. "Wir sind aber auch glücklich, dass sie zusammen sind. Es ist schrecklich, wunderschön und magisch, dass sie wieder vereint sind. Es gibt keine Worte dafür und man kann es auch nicht verstehen."

Für die Beerdigung von Mutter und Tochter sei eine gemeinsame Zeremonie geplant. Diese plane er zusammen mit Carrie Fishers Tochter Billie Lourd (24). Laut Fisher werden seine Schwester und seine Mutter "zwischen Freunden" im Forest Lawn Memorial Park in Los Angeles beerdigt werden - darunter Pianist Liberace (1919-1987) und Filmschauspielerin Bette Davis (1908-1989).

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