Tod von Whitney Houston bleibt rätselhaft

Die Leiche von Whitney Houston wird aus dem Hotel gebracht.
Die Leiche von Whitney Houston wird aus dem Hotel in Beverly Hills gebracht. © WENN, RMB/ZOJ

Dauerkampf gegen Drogen- und Alkoholprobleme

Die Umstände um den plötzlichen Tod von Whitney Houston bleiben rätselhaft. Die Sängerin war in einem Hotelzimmer in Beverly Hills bewusstlos in der Badewanne entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Notärzte konnten sie nicht mehr wiederbeleben. Die Ermittler schlossen ein Verbrechen nach ersten Erkenntnissen aus. Über die Todesursache gab es noch keine Klarheit. Der Weltstar hatte immer wieder mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen.

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Houston war nur Stunden vor ihrem geplanten Auftritt auf einer großen Grammy-Party von einem ihrer Mitarbeiter gefunden worden. Notärzte stellten den Tod der 48-Jährigen fest. RTL-Reporter Frank Fastner berichtet, dass Houston zunächst in der Badewanne lag, dann aber von jemandem herausgehoben wurde. Als die Sanitäter eintrafen, lag sie vor der Badewanne – das macht die Klärung der Todesursache noch schwieriger.

"Wir untersuchen noch, aber Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht", sagte Ermittler Mark Rosen vor dem Hotel, in dem noch die Leiche der Sängerin lag. Rettungssanitäter hatten nach einem Notruf versucht, Houston wiederzubeleben. "Die herbeigerufenen Notärzte haben alles versucht, aber sie konnten nichts mehr tun", sagte Rosen. Offensichtliche Zeichen wie etwa Pillendosen oder Ähnliches hatte es laut Polizei in dem Zimmer nicht gegeben.

Immer wieder negative Schlagzeilen

Nur Stunden vor der Todesnachricht war über neue Projekte für Houston spekuliert worden. Unter anderem sollte sie eine Zukunft in der populären Talentshow 'The X-Faktor' haben. Dort sollte sie künftig als Jurymitglied auftreten, hieß es. Die ganze Hoffnung der Sängerin, und auch ihres Umfelds, schien aber auf 'Sparkle' zu liegen. Der Film, der auf der Musikkarriere des Gesangtrios 'Supremes' basiert, soll im August in die Kinos kommen.

Augenzeugen sagten in US-Medien, sie hätten Houston noch Tage oder sogar Stunden vor dem Tod gesehen und sie habe nicht gewirkt wie eine Frau, die dem Tode nahe ist. CNN zitiert eine Musikmanagerin, die anonym bleiben wollte, dass Houston gesund und fröhlich ausgesehen habe. Sie habe im Hotelpool mit ihrer Tochter Bobbi Kristina gebadet und habe glücklich gewirkt.

Houston hatte jahrelang mit Rauschgift, Alkohol und einer turbulenten Ehe mit dem Bobby Brown Schlagzeilen gemacht. Immer wieder hatte sie Phasen, in denen sie am Ende ihrer Kräfte schien. Im Mai hatte sie wieder in eine Entzugsklinik gemusst.

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