Tocotronic: Früher trinkfester als heute

Tocotronic: Früher trinkfester als heute
Tocotronic © Cover Media

Dirk von Lowtzow (44) und seinen Tocotronic-Kollegen können heutzutage nicht mehr so unbeschwert trinken wie früher.

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Das kann peinlich werden

Die Band ('Aber hier leben, nein danke') gehört bereits seit über 20 Jahren zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Gruppen der deutschen Indie-Szene. In all den Jahren ließen sie auch das Feiern nie zu kurz kommen, wie der Frontmann nun im Interview mit 'Rundschau Online' zugab.

"Wir waren immer große Trinker und haben das jahrelang sehr exzessiv gemacht", so Dirk, der aber auch hinzufügte: "Mit Ende 20 war es noch irgendwie charmant. Jetzt, mit Mitte 40 kann das schnell peinlich werden, das muss man leider sagen. Außerdem hat man ab Mitte 30 am nächsten Tag nicht nur einen Kater, sondern wird auch noch depressiv."

Genau wie der Alkohol spielte aber auch schon immer das Politische eine wichtige Rolle für Tocotronic. So setzen sie sich beispielsweise mit ihrer aktuellen Tour für Flüchtlinge ein. "Ich bin seit zehn Jahren Fördermitglied bei ProAsyl und beim letzten Album haben wir die Organisation angesprochen und gefragt, ob sie sich eine Kooperation vorstellen könnten", verriet Dirk von Lowtzow dem 'rbb'. "Das fanden sie sehr schön. Wir hatten uns mit denen getroffen, ein paar Imagefilme gemacht und ein Statement erarbeitet. Diese Kooperation haben wir beibehalten. Wie man jetzt sieht, ist sie jetzt notwendiger denn je. Es ist eine super Organisation, die macht eine super politische Arbeit. Ich denke, das ist in jeder Hinsicht unterstützenswert."

Noch bis Mitte Oktober sind Tocotronic in Deutschland und Österreich unterwegs. 

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