Tim Lobinger ist an Leukämie erkrankt

Tim Lobinger: Er kämpft gegen Leukämie
Alina und Tim Lobinger © Cover Media, CoverMedia

Schock-Diagnose

Er gehörte zu den besten Stabhochspringern der Welt, doch jetzt kämpft Tim Lobinger den wohl härtesten Kampf seines Lebens. Der frühere Weltklasse-Stabhochspringer ist an Leukämie erkrankt und unterzieht sich derzeit einer Chemotherapie.

„Bisher reagiert Tim positiv auf die äußerst aggressive Behandlung, was ihn und die behandelnden Münchner Ärzte vorsichtig optimistisch stimmt,“ heißt es in einer Erklärung seines Managements. „Dennoch wird der Heilungserfolg von vielen Faktoren abhängen“.

„Unmittelbar nach der Diagnose der Krankheit im März wurde die stationäre Behandlung eingeleitet, die mehrere Chemotherapien und eine kommende Stammzelltransplantation umfasst“, ließ Lobinger nun mitteilen. Zu weiteren Details will sich der Vater von drei Kindern  nicht äußern. Genauso wenig möchte er, dass über seine Krankheit spekuliert wird. Deshalb machte er sie nun öffentlich.

Lobinger war 1997 der erste deutsche Stabhochspringer, der im Freien die Sechs-Meter-Marke überwand. 2003 gewann er in Birmingham Gold bei den Hallen-Weltmeisterschaften. Über viele Jahre hinweg war der extrovertierte Athlet eine der prägenden Figuren seiner Sportart. Nach seiner Karriere arbeitete er vier Jahre lang als Athletiktrainer bei den Fußballern von RB Leipzig. 2016 kehrte er aus privaten Gründen mit seiner Familie nach München zurück. Dort baut Lobinger derzeit ein funktionelles Trainingszentrum auf und hat sich als Athletiktrainer für Spitzensportler spezialisiert. Ende des vergangenen Jahres meldete sich Lobinger noch voller Tatendrang.