Tim Cook – vom Arbeitersohn zum Top-Manager

Der amerikanische Manager Tim Cook
Tim Cook ist ein würdiger Nachfolger © picture alliance / Photoshot

Tim Cook: Der erfolgreiche Nachfolger

Tim Cooks berufliche Laufbahn begann an der ‚Auburn University’. Hier studierte er Maschinenbau. 1988 absolvierte er an der ‚Business School der Duke University’ die Prüfungen zum MBA. Neben dem Studium begann Cook bereits 1983 für den Computerhersteller ‚IBM’ arbeiten. Das Unternehmen beförderte ihn schließlich zum Verantwortlichen für Herstellung und Vertrieb ihrer Computer auf dem amerikanischen Markt.

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1994 wechselte Cook zum Computerhändler ‚Intelligent Electronics’. Dort betreute er bis 1997 als Manager das operative Geschäft der ‚Reseller Divison’. Cooks Tätigkeit für den Computerhändler endete 1997 mit der Zerschlagung des Unternehmens. Nachdem er sechs Monate für ‚Compaq’ gearbeitet hatte, holte Steve Jobs persönlich den ehemaligen Maschinenbauer zu ‚Apple’. Seine erste Aufgabe war die Tätigkeit als ‚Senior Vice President of Operations’. 2002 wurde er zum ‚Executive Vice President of Worldwide Sales and Operations’ befördert. 2004 übernahm er die Verantwortung für das Geschäft mit den Macintosh-Rechnern. Im gleichen Jahr stieg Tim Cook zum ‚COO’ auf. Während dieser Zeit übernahm er erstmals die Vertretung von Steve Jobs, der mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte.

Im Jahr 2005 wurde der gelernte Maschinenbauer Mitglied des Aufsichtsrates bei ‚Nike’. Es heißt, Cook wäre dagegen gewesen, hätte die Stelle aber auf Wunsch von Steve Jobs dann doch angetreten. 2009 unterzog sich Jobs einer Lebertransplantation. Da er dadurch für mehrere Monate ausfiel, benötigte er einen Stellvertreter, um ‚Apple’ zu leiten. Seine Wahl fiel erneut auf Cook. Als Jobs Gesundheitszustand sich verschlechterte, war es wieder Cook, der als Vertretung herangezogen wurde. Im August 2011 gab Jobs seinen Rücktritt bekannt und wählte Cook zu seinem Nachfolger. Dieser begann 2012 damit, die Führungsriege des Unternehmens auszutauschen. So musste mit Scott Forstall ein langjähriger ‚Apple’-Manager seinen Platz räumen. Im Gegenzug übertrug Cook Jonathan Ives mehr Rechte. Dieser revanchierte sich mit einer neuen Optik für ‚iOS’, dem Betriebssystem von ‚Apples’ Mobilgeräten.

Mit der Markteinführung des ‚ipad Mini’ löste Cook sich dann endgültig aus dem Schatten seines Vorgängers. Denn Jobs hatte sich geweigert ein kleineres ‚iPad’ auf den Markt zu bringen. Cook holte dies nun nach und bescherte ‚Apple’ einen weiteren Kassenschlager. Auch die Entscheidung, das ‚iPhone’ mit einem größeren Gehäuse und Display auszustatten, stellte eine deutliche Abweichung vom bisherigen Kurs des Unternehmens dar. Zu den weiteren Produkten, die unter Cooks Führung den Markt eroberten, zählen das ‚iPad Pro’ und die ‚Apple-Watch’.

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