Till Lindemann kritisiert die Musikbranche

Till Lindemann kritisiert die Musikbranche
Till Lindemann © Cover Media

Till Lindemann (52) würde heutzutage keine Band mehr gründen.

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"Alles ist billig"

Der Rammstein-Sänger ('Ohne dich') ist mittlerweile auch solo unterwegs und veröffentlichte mit dem schwedischen Musiker Peter Tägtgren das englischsprachige Werk 'Skills in Pills'. In einem Interview mit der schwedischen Website 'rocksverige.se' zeigte sich der international erfolgreiche Rocker hinsichtlich der aktuellen Musikbranche äußerst kritisch.

"Alles, was ich sagen kann, ist, dass ich heutzutage keine Band gründen will. Es ist ziemlich unmöglich, davon zu leben. Die Plattenfirmen geben einem keine Chance mehr. Nicht wie in den alten Zeiten, als sie sagten: 'Hier ist ein Haufen Geld, geh und mach eine gute Platte!'"

Musik werde heute zu "schnell produziert", klagte Lindemann weiter. "Als Newcomer hat man da keine Chance. Alles ist billig und Low-Budget. Und dabei kommt heute einfach nichts mehr gutes dabei raus, außer von DJs. Es gibt diese ganz neue und moderne DJ-Kultur mit Skrillex und diesen Typen. Es gibt einen totalen Wandel in der Musik und in der Qualität und der Musikgeschmack ist ganz anders. Bands wie Led Zeppelin oder Black Sabbath werden wir nie wieder sehen. Das ist vorbei!"

Gut, dass Till Lindemann sich noch ein zweites Standbein als Künstler aufgebaut hat. In der Dresdner Galerie Holger Jahn werden derzeit Skulpturen des Musikers gezeigt, die vor allem durch ihre zahlreichen Dildos für Aufmerksamkeit sorgen. Die 'Bild'-Zeitung hat bei seiner Freundin Sophia Thomalla (25) nachgefragt, was sie davon hält. "Ich will Tills Kunst nicht bewerten. Das soll jeder selber tun und da gibt es andere, die das liebend gerne machen", sagte sie gelassen über die Kunst von Till Lindemann.

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