Till Brönner würde "fast schon ohne Bezahlung" auftreten

Till Brönner
Till Brönner © Cover Media

Till Brönner (43) lässt sich fürs Reisen bezahlen - nicht fürs Musizieren.

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Musiker-Glück

Der bekannte Jazz-Trompeter ('Summer Breeze') ist momentan mit seinem neuem Album 'At the Movies' mit 20 Musikern auf Tour. In einem Interview verriet der Star nun, wie es eigentlich dazu kam, dass er das Trompete spielen - das seiner Meinung nach heutzutage immer unpopulärer wird - lernte: "Mein Interesse kam daher, dass mein Vater sonntagsfrüh immer Jazzsendungen hörte. Und so lernte ich schon früh Musiker wie Louis Armstrong kennen: Seine Art zu spielen empfand ich sofort als etwas Besonderes", erklärte er gegenüber 'superillu.de'.

Die Trompete wurde schnell zu Brönners großer Liebe, der er sein ganzes Leben widmete: Schon in der Schule fiel er in verschiedenen Orchestern durch sein Talent auf, später studierte er Jazztrompete an der Hochschule für Musik in Köln. 1993 nahm er sein erstes Album auf, aktuell promotet er seine 14. Platte. Nach all den Jahren freut sich der Musiker noch immer auf jeden einzelnen Auftritt, auch wenn das Tourleben durchaus stressig sein kann: "Das, was wir abends auf der Bühne machen, würde ich fast schon ohne Bezahlung tun, weil ich es so gerne mache. Ich werde eigentlich fürs Reisen bezahlt, nicht fürs Musizieren. 14 Stunden unterwegs zu sein und direkt auf die Bühne zu gehen, stresst. Aber die Auftritte machen glücklich", schwärmte er.

Die größte Herausforderung während der Tour ist es dabei für Brönner, zur Ruhe zu kommen und sich auch mal eine Auszeit zu nehmen. "Man muss seinen Körper und seine Gesundheit schon gut im Auge behalten. Nach jeder Vorstellung noch ein Bierchen trinken gehen - das ist nicht drin…", fügte er hinzu.

Entspannung findet der Star, der einen Wohnsitz in Berlin und einen in Los Angeles hat, beim Kochen - seine zweite große Leidenschaft: "Ich koche sehr gerne italienisch und wahnsinnig gerne Sachen, die sinnlich sind und die herzhaft schmecken", verriet er in einem früheren Interview mit 'Focus online' über sein Hobby. Schließlich gibt es laut dem Star viele Parallelen zwischen dem Kochen und der Musik: "Das Wissen um das, was einem schmeckt, was man gerne hört und wie man dahin kommt - das ist ähnlich. Beim Kochen sind es auch Sinne, die eine Rolle spielen, damit man weiß, was zusammenpasst, welche Zutaten anzumischen sind, auch wie man improvisiert. Wenn man genug Routine hat, kann es auch passieren, dass Kochen zu langweilig wird, dann nimmt man andere Gewürze. Und so ist das auch bei der Musik", erklärte Till Brönner.

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