Till Brönner: Medienbeziehung?

Till Brönner
Till Brönner © Cover Media

Till Brönner (43) hält nichts von einer Liebe, die von beiden Partnern im Blitzlichtgewitter zelebriert wird.

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Nein, danke!

Der ehemalige Jury-Beau der Castingshow 'X Factor', der 2010 mit Edita Abdieski (29, 'The Key') und ein Jahr später mit David Pfeffer (32, 'Red Lights') die Sendung gewann, hält nichts von Promi-Beziehungen: Sich vor der Kamera mit seiner Liebsten zu präsentieren, kommt für den in Viersen geborenen Künstler nicht infrage. Schließlich käme die Haltbarkeit eines solchen Techtelmechtels einem One-Hit-Wonder gleich. "Manche sogenannte Promi-Beziehung läuft doch so öffentlich ab, dass man den Eindruck gewinnen könnte, sie geht kaputt, sobald das externe Interesse wegbricht", stellte der Trompeter im Gespräch mit 'bunte.de' fest und führte aus: "Wenn eine Partnerin meinen Standpunkt nicht versteht und unbedingt öffentlich stattfinden will, hat eine Beziehung meiner Meinung nach keine wirkliche Chance." Dass er sein Liebesleben nicht öffentlich teilt, bedeute aber nicht, dass er wie ein Mönch lebe. Der Beweis dafür: sein Kind. So grinste der Wahl-Berliner: "Ich lebe nicht abstinent, sonst hätte ich vermutlich auch keinen Sohn."

Statt in der Boulevardpresse über Gefühle zu reden, lässt Till Brönner seine Musik für sich sprechen und macht genau das auf seiner neuen Platte 'The Movie Album'. Wie der Titel schon erahnen lässt, widmete sich der Jazzer auf dem guten Stück Filmmusik und zeigte sich im Interview mit 'Die Welt' natürlich besonders stolz, dass sein Parade-Genre eine so gefragte Hintergrundmelodie sei: "Jazz war immer eine 1a-Filmmusik, keine Verlegenheitslösung. Wenn man es genau nimmt, war Jazz lange Zeit die Filmmusik schlechthin." Inspiriert wurde er schon früh - im Kinosessel, als er mit seiner Familie 'Das Dschungelbuch' schaute. Noch heute bewundere er die Filmmusik des Kinder-Klassikers, die "teilweise ja noch berühmter als der Film selbst geworden" sei. "An Zeitlosigkeit, Qualität, Symbolkraft und Poesie ist der in vielerlei Hinsicht nicht zu überbieten", betonte der Komponist.

Weiterhin sprach Till Brönner über die Parallelen der Film- und Jazzwelt, die manchmal dieselben Tücken mit sich bringen, und erklärte im gleichen Atemzug auch noch das Erfolgsrezept eines erfolgreichen Künstlers: "Schweres leicht aussehen zu lassen. Wie leicht richtig guter Jazz manchmal klingt und wie schwer es ist, diesen Grad an Perfektion zu erreichen, dass es so anstrengungslos wirkt - das geht nur mit guter Ausbildung, echtem Können und Perfektionsstreben."

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