Til Schweiger will vielleicht doch nach Blankenese

Til Schweiger
Til Schweiger © Cover Media

Til Schweiger (51) lernt mit dem 'Tatort' seine Grenzen kennen - nicht bei Stunts oder Actionszenen, sondern wenn es um das Hamburger Wetter geht.

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Mit seinem 'Tatort'

Dem Kinostar ('Keinohrhasen') ist das - positiv ausgedrückt - zuweilen abenteuerliche Wetter der Hansestadt gut bekannt, immerhin lebt der gebürtige Freiburger seit etlichen Jahren im Norden Deutschlands. Dennoch setzt ihm das berüchtigte Schietwetter ganz schön zu, was sich sogar auf seine Dreh-Grundsätze auswirkt.

"Ich habe zwar immer gesagt, dass ich nie in Blankenese ermitteln möchte, warum die Millionärswitwe tot im Pool treibt. Wenn du da aber um fünf Uhr morgens irgendwo in Hamburg an einer zugigen Ecke stehst, müde und durchgefroren, da war ich kurz davor zu sagen: Okay, der nächste 'Tatort' muss an einem Nachmittag in Blankenese spielen, am besten bei mir vor der Haustür!", lachte der Frauenschwarm im Interview mit 'TV Movie'.

Trotz aller Widrigkeiten bleibt der Schauspieler, der auch als Regisseur und Produzent erfolgreich ist, der ARD-Krimireihe aber gerne weiterhin treu. Sein Kommissar Nick Tschiller soll noch einige Male auf Verbrecherjagd gehen und "wenn es gut läuft", gibt es sogar noch einen besonderen Leckerbissen für die Fans der actionreichen Kracher: "Wenn es gut läuft, machen wir noch einen fürs Kino. Ist geplant für Januar 2016. Der Film soll an die TV-'Tatorte' anschließen. Wenn der Kinofilm durch ist, machen wir die nächsten vier fürs Fernsehen."

Aktuell ist Til Schweiger ohnehin wieder auf der großen Leinwand unterwegs: Bald läuft seine neue Tragikomödie 'Honig im Kopf' an. Der Film, in dem neben Til seine Tochter Emma (12) und Dieter Hallervorden (79, 'Sein letztes Rennen') zu sehen sind, hat ein ernstes Thema: Alzheimer. Emma spielt die junge Tilda, die ihren erkrankten Opa (Hallervorden) kurzerhand entführt, damit er nicht ins Heim muss. Für Til Schweiger, der in dem Film als Darsteller, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent in Erscheinung tritt, ist es besonders die Chemie zwischen seiner Tochter und dem Schauspiel-Urgestein, die die Geschichte so glaubwürdig und liebenswert macht: "Die Chemie zwischen Emma und Dieter ist fantastisch. So etwas kann man nicht inszenieren, es ist automatisch da oder nicht", verdeutlichte er im Interview mit der 'Berliner Zeitung' und schwärmte von den Schauspielfähigkeiten seiner Tochter: "Emma ist eine absolute Instinktschauspielerin und sie ist im Laufe der Jahre immer besser geworden. Oft verlieren Kinderdarsteller mit den Jahren das Unbefangene, das sie mal ausgemacht hat. Bei Emma ist das genau andersrum. Sie wird immer mehr zu einer Schauspielerin."

Ab dem 25. Dezember können deutsche Kinofans sich selbst von Emmas Leistung überzeugen, dann läuft 'Honig im Kopf' von Til Schweiger im Kino an.

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