Til Schweiger: Schämt euch!

Til Schweiger
Til Schweiger © Cover Media

Til Schweiger (50) ermahnte seine Facebook-Follower zu mehr Toleranz.

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Gegen Hater auf Facebook

Der erfolgreiche Schauspieler ('Das gibt Ärger') hat online derzeit mehrere Gefechte auszukämpfen: Am Wochenende löste er einen Shitstorm aus, als er ein Video postete, in dem ein Mann auf einer Bootstour eine Qualle tötet und Tils Stimme imitiert, als er klarmacht: "Don't f*ck with Til Schweiger!" Nach vielen bösen Kommentaren lud der Actionheld dann ein Video von sich hoch, in dem er gespielt dramatisch mitsamt Klamotten in einen Pool springt, um eine Wespe vor dem Ertrinken zu retten.

Gestern postete Til ein Bild, das zu mehr Toleranz aufruft - und musste sich postwendend über bittere Kommentare ärgern. Auf dem Bild sind sieben gezeichnete, identische, menschliche Skelette zu sehen, unter denen "you", "white", "black", "gay", "straight", "religious" und "atheist" steht - klare Aussage: Menschen sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Einige der User aber sahen das anders und hinterließen hasserfüllte Kommentare. Til Schweiger schaute sich das Treiben nur kurz an und postete zwei Stunden später eine wütende Botschaft an alle Hater auf seiner Seite:

"Oh Mann … schon wieder so viele Schwachmaten-Kommentare hier. Jetzt erzähl ich mal, was ich in diesem Bild sehe: Natürlich sind nicht alle Menschen gleich, das ist auch gut so! Es gibt nette Menschen, böse Menschen, Menschen die Quallen quälen und den Quatsch auch noch posten und es gibt Menschen, die glauben, dass ihre Religion die einzige ist und folternd und mordend durch die Welt ziehen … In jeder Religion gibt es Fundamentalisten und das sind die schlimmsten! Es gibt Menschen, die hier auf meiner Seite Homosexuelle in die Hölle wünschen, schämt euch!!! Also, was das Bild sagt ist nicht, dass alle Menschen gleich sind, sondern, dass es schön wäre, wenn alle Menschen gleich behandelt WÜRDEN … keiner ist besser, weil er ein Hetero ist und keiner ist besser, weil er ein Christ oder ein Moslem ist!"

Konsequenterweise gibt Til Schweiger extremen Kommentaren keine Chance: Er löscht sie kurzerhand von seiner Seite. "Hört auf euren Dreck hier abzulassen, den lass ich gleich wieder entfernen", betonte der Star.

Die Aktion rief große Begeisterung unter seinen toleranteren Facebook-Fans hervor: Die Predigt erhielt erhielt knapp 56.000 Likes und wurde über 10.050 Mal geteilt. Userin Bella riet Til Schweiger: "Nicht aufregen, Facebook ist echt nervig geworden, einfach zurückziehen … wird langsam schwachsinnig hier, das war früher mal für Freunde und heute??? Für Mobbing und Frustablassen … sollte Frustbook heißen!"

Cover Media

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