Til Schweiger sammelt Spenden

Til Schweiger sammelt Spenden
Til Schweiger © Cover Media

Mit der 'Til Schweiger Foundation' möchte Til Schweiger (51) traumatisierten Kindern ein wenig Lebensfreude zurückgeben.

- Anzeige -

Jeder kann helfen

Der Kinoheld ('Honig im Kopf') gründet heute [21. August] seine Stiftung, über die in den vergangenen Wochen in den Medien schon viel diskutiert wurde. Der Medienrummel mag nicht nur positiv gewesen sein, aber er sorgte für wichtige Aufmerksamkeit und so konnte der erfolgreiche Produzent Promis wie Jogi Löw (55), Jan Josef Liefers (51, 'Tatort'), Thomas D (46, 'Rückenwind') und auch Politiker wie Sigmar Gabriel (55) und Rita Süssmuth (78) für seine Sache gewinnen.

Seine Sache - das sind Kinder, die in ihrem Leben schon viel zu viel durchgemacht haben: "Das Ziel dieser Stiftung war von Anfang an für allgemein traumatisierte Kinder zu sammeln", beschrieb der vierfache Vater im Interview mit der 'Bild'. "Im Idealfall sollen die Kinder ihre Traumata überwinden. Es ist keine reine Flüchtlingskinder-Stiftung. Aber da ein Flüchtlingskind zum Beispiel aus Syrien per se traumatisiert ist, sammeln wir für diese Kinder. Wir wollen Kindern, die aus dem Krieg geflüchtet sind und Schlimmes erlebt haben, helfen. Kindern in überfüllten Lagern mit überstrapazierten ehrenamtlichen Helfern helfen. Ich möchte meine Stimme nutzen, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Diese Kinder haben die Schrecken überlebt, aber sie haben kein Leben mehr."

In die Rolle des engagierten Helfers ist Til eher zufällig gerutscht: Er postete einen Spendeaufruf auf seiner Facebook-Seite, regte sich anschließend furchtbar über einige fremdenfeindliche Kommentare auf und brachte so einen Stein ins Rollen, der schließlich bis zur Gründung der Til Schweiger Foundation kullerte.

Eine glückliche Fügung für den Frauenschwarm, der damit auch seinen Kindern wichtige Werte vermitteln kann: "Ich habe immer zu meinen Kindern gesagt: Die schlimmsten Charakter-Eigenschaften eines Menschen sind Geiz und Neid. Geiz, weil einer, der materiell geizig ist, ist auch emotional geizig, denn wenn man mitfühlend ist, kann man gar nicht geizig sein."

Dass er von vielen für sein Engagement auch angefeindet wird, lässt der Schauspieler einfach an sich abprallen. Er ist sicher, sich von bösen Kommentaren oder Einschüchterungsversuchen nicht von seiner guten Sache abbringen zu lassen. Trotzdem ergriff Til Maßnahmen, um menschenfeindliche Trolls, wenn sie sich auf seiner Facebook-Seite tummeln, Einhalt zu gebieten, wie er der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' verriet: "Ich habe zwei Leute eingestellt, die sich darum kümmern, strafrelevante Sachen zur Anzeige zu bringen und die anderen Beiträge einfach zu löschen."

So hat Til Schweiger dann auch die Zeit, sich um die wirklich wichtigen Sachen zu kümmern.

Cover Media

— ANZEIGE —