Til Schweiger: Medienschelte nach Facebook-Häme

Til Schweiger: Medienschelte nach Facebook-Häme
Til Schweiger bei der Aftershow-Party beim Deutschen Filmpreis im Palais am Funkturm in Berlin © ddp images

Nachdem Til Schweiger (51, "Honig im Kopf") auf Facebook einen Artikel des "Hamburger Abendblatts" geteilt hatte, in dem um Sachspenden für Flüchtlinge gebeten wurde, und er zum Mitmachen aufrief, gab es nicht nur positive Reaktionen. "Traurigerweise" habe er damit gerechnet, "weil ich das schon öfter erlebt habe", sagte er in einem TV-Interview mit dem "nachtmagazin" dazu. Dass er nun so vehement beschimpft wurde, damit hatte er aber nicht gerechnet.

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Darum sind Leute "abgestumpft"

Es gebe wohl offensichtlich mehr Menschen mit rechtem Gedankengut "als uns lieb ist", so der Schauspieler. "Und dann haben wir natürlich eine Menge Leute, die nicht nachdenken, weil sie keine Fantasie haben und weil sie den ganzen Tag vorm Fernseher sitzen und in irgendwelchen Reality-Shows sehen, wie sich stumpfe Leute gegenseitig beleidigen, runtermachen, dissen und das prallt nicht an einem ab. Das deutsche Fernsehen trägt seinen Teil dazu bei, dass Leute so abgestumpft sind."


Aktion war erfolgreich

Konsequenzen werde es für ihn aber nicht aus den Beschimpfungen geben: Das sei genau das, was diese Leute wollen, sagte Schweiger. "Die wollen ja eigentlich, dass man mundtot gemacht wird und dass man die Schnauze hält, aber ich denk nicht dran."


Auch kurz nach seinem Aufruf auf Facebook hatte Schweiger schon auf die hämischen Kommentare reagiert: "Oh Mann - ich hab's befürchtet!! Ihr seid zum Kotzen! Wirklich!", schrieb er keine Viertelstunde nach seinem Post. "Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack!" Die Aktion des "Hamburger Abendblatts" soll laut dem "nachtmagazin" auf große Resonanz gestoßen sein. Es gebe "wahnsinnig viele Menschen, die helfen", hatte auch Schweiger in dem Interview gesagt.



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