Til Schweiger: Lieber Herr Gabriel, ...

Til Schweiger: Lieber Herr Gabriel, ...
Til Schweiger © Cover Media

Til Schweiger (51) animiert nicht nur das gemeine deutsche Volk, seine Stimme gegen Fremdenhass zu erheben, jetzt brachte er sein Anliegen auch bei Vizekanzler Sigmar Gabriel (55) vor - der ihn anrief.

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Halbstündiges Telefonat

Gestern Vormittag [29. Juli] verwies der Kinostar ('Honig im Kopf') auf einen 'Spiegel'-Kommentar, der von der Verantwortung von Politikern und Journalisten handelt, gegen den wachsenden Fremdenhass in Deutschland anzugehen. Til Schweiger teilte den Artikel auf seiner Facebook-Seite und schrieb dazu: "Diesem Artikel kann ich nichts mehr hinzufügen! Frau Merkel, Herr Gabriel, bitte übernehmen Sie!"

Letzterer griff zumindest schon mal zum Telefonhörer, um sich die Sorgen des Schauspielers und Produzenten anzuhören.

"Bäm!!! Der Vizekanzler hat sich gemeldet", freute sich Schweiger in einem weiteren Post auf Facebook. "Und er hat sich eine halbe Stunde an seinem Feierabend meinen Frust angehört.... meinen Frust darüber, dass es in diesem Land, das noch vor nicht allzu langer Zeit selbst auf der Flucht war (und wer weiß, vielleicht irgendwann wieder sein wird) soviel Fremdenfeindlichkeit und blanken Hass gibt... in einem Punkt waren wir uns sofort einig: Dass die Mehrheit der Deutschen diesen Hass nicht teilt!!!! Danke, Herr Vizekanzler, für Ihren Anruf und eine Bitte an die Mehrheit: ERHEBT EURE STIMME NOCH LAUTER! ES IST AN DER ZEIT!" [sic]

Til Schweiger setzt sich seit Jahren für soziale Belange ein und auch die aktuelle Flüchtlingsdebatte liegt ihm sehr am Herzen. Vor Kurzem regte er sich fürchterlich auf, als Flüchtlingsgegner auf seiner Facebook-Seite fremdenfeindliche Sprüche posteten, als er auf eine Hamburger Hilfsaktion für Flüchtlinge aufmerksam machte. "Verpi**t Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht", forderte er.

Übrigens: Wer befürchtet, Til Schweiger könnte bei seinem Telefonat mit Sigmar Gabriel auf einen Telefonschelm à la Jan Böhmermann hereingefallen sein: Der 'stern' fragte beim Büro des 'SPD-Vorstand nach: "Ja. Hat er", lautet die eindeutige Antwort, ob der Vizekanzler tatsächlich mit dem Filmstar gesprochen habe.

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