Thomas Müller ist nicht nur ein Spaßvogel: So wichtig findet er Seriosität und Teambuilding

Thomas Müller kann auch ernst
Thomas Müller © Cover Media

Thomas Müller (26) weiß, dass Teambuilding auch fernab des Fußballplatzes möglich ist.

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Mehr als der Spaßvogel

Am heutigen Freitag [10. Juni] ist Kick-off der Fußball-Europameisterschaft, Deutschland wartet gespannt darauf, ob das Nationalteam den Pokal holen kann. Die meisten trauen es den Jungs zu - immerhin sind sie 2014 Weltmeister geworden.

Im Interview mit 'badische-zeitung.de' betonte Spitzenspieler Thomas Müller, der aus der Qualifikationsrunde mit neun Toren und zwei Vorlagen als Schützenkönig hervorging, dass das Team durchaus das Potential zum Sieg habe. Er selbst setzt sich immer wieder dafür ein, dass die Mannschaft funktioniert. Sein Ruf als Klassenclown wird ihm dabei nicht immer gerecht:

"Es war nie so, dass ich nur der Spaßvogel war. Wenn es um Themen geht, die Seriosität erfordern, dann war die bei mir schon immer vorhanden", betonte der Angreifer. "Auf dem Platz geht es darum, nicht immer nur verbohrt zu sein, sondern auch mal einen Spaß zu machen. Wenn es um die taktische Arbeit geht, musst du aber funktionieren."

Im Mannschaftsquartier in Frankreich werden die Jungs rund um Müller aber nicht nur im Fußball trainieren: Sie haben zahlreiche Freizeitangebote, darunter Golf, Tischtennis und Billard. Klingt beinahe schon nach Urlaub, hat laut Thomas aber eine ganz andere Funktion:

"Durch solche Aktivitäten haben wir die Gelegenheit, einen gewissen Spirit zu entwickeln. Es geht darum, gemeinsam Dinge zu machen, auch Teams zu bilden, sich zu unterhalten und auszutauschen. Das fördert den Teamgeist", sagte er im Gespräch mit 'stuttgarter-nachrichten.de'. "Es wäre ja schlecht, wenn sich jeder Spieler immer auf sein Zimmer zurückzieht und wartet, bis die Zeit bis zum nächsten Essen oder Training vorbeigeht. Man sollte eine Gruppe gut harmonierender Teamkollegen sein, um die Voraussetzungen für den Erfolg zu schaffen. Das sind wir."

In ihrer Gruppe treffen die deutschen Nationalspieler auf die Mannschaften aus der Ukraine, aus Polen und aus Nordirland - hoffentlich können sich Thomas Müller und seine Kollegen durchsetzen.

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