Thomas Müller: Attacken jenseits der Vorstellungskraft

Thomas Müller: Attacken jenseits der Vorstellungskraft
Thomas Müller © Cover Media

Thomas Müller (26) sprach den Angehörigen der Opfern der Pariser Anschläge sein Beileid aus.

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Aufrichtiges Beileid

Der Fußballer hatte mit der deutschen Nationalmannschaft in einem Freundschaftspiel gegen das französische Team in Paris gespielt, als dort die Anschläge am 13. November passierten. Das Stadium wurde von den Attentätern auch ins Visier genommen, aber zum Glück schlug dies fehl und eine noch größere Anzahl der Opfer konnte vermieden werden. Insgesamt starben bei den Terroranschlägen 129 Menschen und ihnen galt das Mitgefühl des Sportlers, als er ihnen auf seiner Facebook-Seite gedachte: "Ich kann immer noch nicht begreifen, was am Freitag passiert ist. Die Brutalität der Attacken überfordert meine Vorstellungskraft. Auf diesem Wege möchte ich den Angehörigen und Freunden der Opfer mein tiefes Mitgefühl und mein aufrichtiges Beileid aussprechen."

Das deutsche Team spielt am 17. November gegen die Mannschaft der Niederlande. Es wurde diskutiert, ob man aus Sicherheitsgründen das Spiel absagen soll, aber die Verantwortlichen entschieden sich dagegen. Thomas Müller stimmte dem zu: "Die Entscheidung, morgen mit der Nationalelf gegen die Niederlande zu spielen trage ich zu 100 Prozent mit. Auf diese Weise können wir Fußballer mit den Mitteln des Sportes ein Zeichen für Völkerverständigung, Toleranz und Demokratie setzen."

Dieses Zeichen wird auch ebenfalls von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kabinett-Kollegen getragen, die morgen im Stadion von Hannover das Spiel von der Zuschauertribüne verfolgen werden. Allerdings gibt es verschärfte Sicherheitskontrollen - die Mannschaft wird vor dem Spiel abgeschottet, außer ein paar DFB-Verantwortlichen darf niemand an Thomas Müller und seine Fußballkollegen ran - weder Fans noch Journalisten. Eine Sicherheitsmaßnahme, die im Zuge der Ereignisse in Paris verständlich erscheint

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