Thomas Hitzlsperger: Outing nur selbstbestimmt

Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger © Cover Media

Thomas Hitzlsperger (32) fand den passenden Zeitpunkt für sein Coming Out - wie andere das machen, sei ihnen überlassen.

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Ohne Druck

Anfang Januar sorgte der Star-Kicker für eine Überraschung, als er öffentlich zu seiner Homosexualität stand. Damals sagte er der 'Zeit' "Ich habe mich nie dafür geschämt, dass ich nun mal so bin" und kassierte dafür eine Menge Lob - auch von seinen Kollegen aus dem Fußball, allen voran Lukas Podolski (29), der seinen Respekt twitterte. Als Outing-Experte würde sich Hitzlsperger dennoch nicht bezeichnen. 'bunte.de' wollte von dem früheren Nationalspieler wissen, ob es denn jetzt, wo Jogis Jungs gerade Weltmeister geworden sind, nicht ein guter Zeitpunkt für homosexuelle Kicker wäre, sich zu outen. Thomas betonte: "Das muss jeder selbst wissen. Für mich passte es damals. Ich möchte da keine Empfehlung abgeben."

Seinen Schritt in die Öffentlichkeit hat der Star nicht bereut, es gehe ihm gut, erzählte er, der Beruf stehe jetzt an erster Stelle. Gerade hat er als WM-Experte für das 'Morgenmagazin' im ZDF gearbeitet - eine Erfahrung, die sich auf seine Zukunft auswirken wird, wie Thomas Hitzlsperger gestern gegenüber 'tagesspiegel.de' enthüllte: "Die Arbeit beim ZDF hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist toll, auf der anderen Seite zu stehen. Ich werde deshalb weiter in die journalistische Richtung gehen. Ich werde jetzt ein Praktikum beim Fußball-Magazin '11FREUNDE' machen."

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